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Wohngeld-Debatte: Wohnungswirtschaft warnt vor Kürzungen zur Unzeit

Berlin – Die Diskussion um mögliche Kürzungen beim Wohngeld sorgt für Kritik aus Wohnungswirtschaft und Sozialverbänden. Hintergrund sind Sparvorgaben des Bundesfinanzministeriums für den Haushalt 2027. Nach Angaben des Bundesbauministeriums soll eine „Neustrukturierung des Wohngeldes“ dazu beitragen, rund eine Milliarde Euro einzusparen. Konkrete Details liegen bislang allerdings nicht vor.

18. Mai 2026
PiyawatNandeenoparit - stock.adobe.com
Foto: PiyawatNandeenoparit - stock.adobe.com

Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW warnt eindringlich vor den sozialen und wohnungspolitischen Folgen möglicher Einschnitte. Gerade in einer Phase steigender Wohnkosten, hoher Baupreise und zunehmender wirtschaftlicher Unsicherheit sei das Wohngeld für viele Haushalte ein unverzichtbarer Stabilitätsanker.

„Kürzungen beim Wohngeld wären sozialpolitisch das völlig falsche Signal zur falschen Zeit“, erklärte GdW-Präsident Axel Gedaschko. Wer hier spare, treffe genau diejenigen, „die ohnehin jeden Euro zweimal umdrehen müssen“.

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🏗️ Seriell bauen. Planung beschleunigen. Bezahlbaren #Wohnraum schaffen. Wie das konkret geht, zeigt die @[STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH] in Berlin-Tempelhof: In der Götzstraße entstehen 70 neue, vollständig geförderte Wohnungen auf Grundlage unserer GdW-Rahmenvereinbarung „Serielles und Modulares Bauen 2.0“. Heute wurde der symbolische Spatenstich gefeiert, mit dabei GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser]. Die Rahmenvereinbarung setzt dort an, wo Wohnungsbau häufig zu viel Zeit und Geld kostet: bei Planung und Vergabe. Wohnungsunternehmen können auf bereits entwickelte und vergaberechtlich geprüfte Konzepte zurückgreifen. Zusammen mit industrieller Vorfertigung ermöglicht das schnellere Abläufe und besser kalkulierbare Kosten, bei hoher architektonischer Qualität. Damit wird serielles und modulares Bauen zu einem wichtigen Baustein für mehr bezahlbare Wohnungen. Das Vorhaben in der „Neuen Mitte Tempelhof“ zeigt, wie sich dieser Ansatz auch in die Entwicklung bestehender Stadtquartiere einfügt. Wir freuen uns, dass die STADT UND LAND die Möglichkeiten unserer Rahmenvereinbarung nutzt! 📷 Bildrechte: STADT UND LAND | Fotograf: Marius Schwarz

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