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Umsetzungslabor zum Bau-Turbo gestartet: Werkstatt bringt über 1.700 Fachleute zusammen

Berlin – Mit der Werkstatt des Umsetzungslabors zum Bau-Turbo ist am 10. November 2025 der Startschuss für einen innovativen Prozess zur Beschleunigung des Wohnungsbaus in Deutschland gefallen. Die Veranstaltung ist der Start eines Dialog- und Lernprozesses, der die praktische Erprobung der neuen Experimentierklausel im Baugesetzbuch begleitet.

13. November 2025
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Das „Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung“, auch als „Bau-Turbo“ bekannt, gibt den Kommunen neue Freiheiten, um schneller Baurechte zu schaffen und so den Wohnungsbau voranzutreiben. Doch ein Gesetz allein kann keine Wirkung entfalten. Es bedarf dabei der Praxis, des Dialogs und der Zusammenarbeit zwischen allen relevanten Akteuren. Genau hier setzt das Umsetzungslabor an. Es bringt Politik, Bauwirtschaft, Fachpraxis und Zivilgesellschaft zusammen, um gemeinsam zu erproben, wie das Gesetz erfolgreich angewendet und die neuen Handlungsspielräume im Baugesetzbuch gemeinsam in die Praxis umgesetzt werden können.

Rund 110 Teilnehmer vor Ort in Berlin und über 1.600 digital Verbundene, von Bürgermeistern zu Planern über Fachleute aus der Bauwirtschaft und Verwaltung bis hin zu Teilnehmern aus der Zivilgesellschaft, nahmen an der Startveranstaltung teil, um ihre Perspektiven einzubringen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, hat die Werkstatt eröffnet. Dazu betonte sie: „Der Bau-Turbo ist nicht nur ein Gesetz, sondern ein mutiges Instrument. Der gemeinsame Start heute setzt ein sichtbares Zeichen: Wenn verschiedene Akteure ihr Wissen und ihre Ideen miteinander verbinden, legen wir das Fundament für schnelleres und zugleich verantwortungsvolles Bauen. Das Umsetzungslabor wird dabei zu einer wichtigen Werkstatt für unsere Bauwirtschaft. Es ist ein Raum, in dem aus Paragraphen lebendige Praxis wird. Und wo wir gemeinsam entwickeln, wie wir den Wohnungsbau ankurbeln und verbessern können.“

„Der Bau-Turbo steht für einen Staat, der gemeinsam mit der Praxis lernt, statt nur zu steuern. Jetzt braucht es Vertrauen darin, dass Kommunen am besten wissen, was vor Ort funktioniert – und Mut, neue Wege zu gehen. Mit dem Umsetzungslabor begleiten wir sie dabei, stärken Dialog und gemeinsames Lernen – und wir bringen die Erfahrungen direkt in die politische Arbeit ein, damit bezahlbares Wohnen, ressourcenschonendes Bauen und Umbauen gelingen„, erklärte Maria Mußotter, Leiterin des Umsetzungslabors von Seiten der Bauwende Allianz zum Start. (tot)

Wie gelingt erfolgreicher Stadtumbau? Eine beeindruckende Antwort auf diese Frage bot sich GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] und @[Frank Emrich], Verbandsdirektor des @[vtw - Verband Thüringer- Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.], bei der gemeinsamen Sommertour in Leinefelde. Seit vielen Jahren gestalten die kommunale Wohnungsgesellschaft WVL und die Wohnungsbaugenossenschaft LWG die Entwicklung der Stadt gemeinsam. Was nach der Wende mit Rückbau begann, entwickelte sich zu einer außergewöhnlich engen Partnerschaft. Das Besondere: Die Tiefe der Kooperation ist einzigartig. Gemeinsam wurden Gestaltungskonzepte entwickelt, die Stadt neu gedacht und zahlreiche Projekte umgesetzt. So entstehen nach und nach aus Wohngebäuden der 1960er-Jahre moderne und attraktive Wohnangebote. Erfahrungen aus den ersten Sanierungen fließen in weitere Projekte ein. Nachträglich angebaute Balkone, Aufzüge mit Laubengängen, ein verbesserter Schallschutz und neue Wohnungsschnitte zeigen, wie Bestandsgebäude zukunftsfähig gemacht werden können. Aktuell wird diese gemeinsame Stadtgestaltung im Rahmen der Landesgartenschau sichtbar: Mit dem „Blumenblock“ haben die Partner einen Wohnblock in ein außergewöhnliches Ausstellungsobjekt verwandelt. Neben den floralen Gestaltungen bietet eine original erhaltene Nostalgiewohnung spannende Einblicke in das Wohnen vergangener Jahrzehnte. Vor Ort tauschten sich @[Tino Hartlep] von der WVL und Jörg Schiering von der LWG mit Landrätin Dr. @[Marion Frant], Bürgermeister Christian Zwingmann, Staatssekretär @[Dr. Tobias J. Knoblich], GdW-Präsident Axel Gedaschko und vtw-Verbandsdirektor Frank Emrich über die erfolgreiche Stadt- und Quartiersentwicklung in Leinefelde aus. Leinefelde zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen über Jahrzehnte hinweg gemeinsam an einer Vision arbeiten. #Sommertour #Leinefelde #Wohnungswirtschaft #Bestandsentwicklung #Stadtentwicklung #Quartiersentwicklung #Landesgartenschau

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