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Transformation im Bestand: Klimaschutz neu denken

Berlin – Die Klimaziele im Gebäudesektor stellen Deutschland vor eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre. Bis 2045 soll Klimaneutralität erreicht werden – ein Ziel, das nur mit einer grundlegenden Kurskorrektur gelingen kann. Lange Zeit stand dabei vor allem die Energieeffizienz im Fokus. Doch steigende Kosten, begrenzte Wirkung und soziale Spannungen machen deutlich: Es braucht einen Perspektivwechsel hin zu einer konsequenten CO₂-Betrachtung.

2. Oktober 2025
GdW
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Die bisherige Strategie, auf immer höhere Effizienzstandards und tiefgreifende Sanierungen zu setzen, stößt an ihre Grenzen. Trotz hoher Investitionen blieb die tatsächliche Einsparung im Energieverbrauch überschaubar. Gleichzeitig belasten hohe Sanierungskosten Wohnungsunternehmen, Eigentümer und Mieter gleichermaßen. Ein Ansatz, der Klimaschutz nur über Effizienz definiert, ist weder finanziell noch sozial tragfähig.

Praxispfad CO₂-Reduktion im Gebäudesektor

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Die #Wärmewende scheitert nicht an fehlenden Projektideen. Entscheidend ist ihre Finanzierung – und die richtige politische sowie regulatorische Rahmensetzung. Neue Wärmenetze und moderne Infrastrukturen benötigen viel Kapital und lange Planungshorizonte. Gleichzeitig beeinflussen Regulierungen, die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW), Baukosten und Anschlussquoten die Wirtschaftlichkeit. Doch wie gelingt der praktische Übergang? Von Fragen wie dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) auf dem Prüfstand bis hin zur Frage, wie man Fernwärme und Wärmepumpe intelligent miteinander versöhnen kann, gibt es viel zu besprechen. Stadtwerke, Banken, Investoren und die Wohnungswirtschaft müssen daher früh klären: • Welche Projekte erfüllen die Finanzierungskriterien? • Wie lassen sich Risiken fair verteilen? • Welche Förderinstrumente und Rahmenbedingungen (wie das GMG oder die Kommunale Wärmeplanung) schaffen echte Planungssicherheit? • Wie entstehen tragfähige Refinanzierungsmodelle im Wärmemarkt? Genau diesen drängenden Fragen widmen wir uns bei der Energiemanager-Konferenz 2026 im Rahmen des Themenblocks „Positionen zum Fortgang der Wärmewende“. Wir freuen uns sehr auf den hochkarätigen Austausch und die Diskussion mit starken Expertinnen und Experten aus der Praxis: 🎙️ @[Ingeborg Esser] (Hauptgeschäftsführung, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienwirtschaft) 🎙️@[Kerstin Andreae] (Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung, @[BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.]) 🎙️ Klaus Köhler (Partner, m3 management consulting) 🎙️ Andreas Reinhardt (Geschäftsführer, @[Stadtwerke Lutherstadt Wittenberg GmbH]) https://lnkd.in/dKMhAs-f

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