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Talfahrt bei Baugenehmigungen endlich stoppen: Wohnungsbau braucht Priorität

Berlin – Im November 2024 wurden in Deutschland laut aktuellen Zahlen des Statistischen Bun-desamts 13 Prozent weniger Wohnungen genehmigt als im gleichen Monat des Vorjahres. Bei der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, den Mehrfamilienhäusern, verringerte sich die Zahl der genehmigten Wohnungen sogar um 22,4 Prozent.

20. Januar 2025
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„Die anhaltende Talfahrt bei den Baugenehmigungszahlen muss dringend gestoppt werden. Angesichts der alarmierenden Entwicklung ist klar: Der Wohnungsneubau darf nicht länger das Stiefkind der Politik bleiben. Wohnungsbau muss dafür künftig überragendes öffentliches Interesse werden. Wohnen ist immer noch die soziale Frage unserer Zeit. Umso verstörender ist es, dass die politische Wahrnehmung im Wahlkampf dies in keinster Weise angemessen widerspiegelt. Es ist kein Programm erkennbar, das zu dem notwendigen deutlichen Mehr an Wohnraum führt. Stattdessen wird versucht, den Mangel durch noch mehr Mietregulation optimal zu verwalten, anstatt das Notwendige zu gestalten“, sagte dazu Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW.

„Die Schaffung von ausreichend Wohnraum ist aber nicht nur eine zentrale soziale Aufgabe, sondern auch eine Grundvoraussetzung für die Anwerbung von Fachkräften und eine starke Wirtschaft. In der anstehenden Legislaturperiode muss die neue Bundesregierung dem Wohnungsbau Vorrang vor anderen Themen einräumen und alle verfügbaren Hebel in Bewegung zu setzen, um die dramatische Lage zu entschärfen. Das Baugesetzbuch muss daher so gestaltet werden, dass das Bauen von Wohnungen gegenüber anderen Belangen regelmäßig im Vordergrund steht. Dafür ist auch weiterhin ein eigenständiges, gestärktes Bauministerium notwendig.

Ein weiterer zentraler Bestandteil dieser Anstrengungen muss eine verlässliche Förderung für den bezahlbaren Wohnungsbau sein. Es ist dringend erforderlich, Förderinstrumente zu schaffen, die Planungssicherheit für die Wohnungsunternehmen gewährleisten. In der aktuellen Krise ist ein Zinsprogramm für den bezahlbaren Wohnungsbau die einzige wirklich schnell wirkende Hilfe um den weiteren Absturz zu verhindern. Ein Zinssatz von einem Prozent würde die Bautätigkeit enorm ankurbeln und in Kombination mit dem seriellen und modularen Bauen wieder bezahlbare Mieten ermöglichen.

Jetzt ist die Zeit, um Mut zu zeigen und entschlossene Maßnahmen zu ergreifen. Nur so können wir die Weichen für mehr bezahlbaren Wohnraum stellen und der anhaltenden Krise entgegenwirken. Die Menschen in unserem Land brauchen bezahlbare und zukunftssichere Wohnungen – das muss oberste Priorität haben.“ (zeis/schi)

#Wärmewende 2026: Zwischen politischen Zielen und praktischer Umsetzung klafft weiter eine Lücke. Kommunen brauchen belastbare Wärmepläne. Energieversorger müssen Investitionen vorbereiten. Gebäudeeigentümer erwarten Klarheit. Genau darüber sprechen Fachleute am 8. Oktober 2026 auf der Energiemanager-Konferenz (EMK) in Berlin! Als Hauptgeschäftsführerin des GdW bringt @[Ingeborg Esser] klare Positionen zum Fortgang der Wärmewende in die Diskussion ein. Im Fokus stehen dabei zentrale Fragen für die Praxis: 📍 Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) auf dem Prüfstand 📍Kommunale Wärmeplanung: Das wurde schon erreicht, das gibt es noch zu tun 📍Fernwärme & Wärmepumpe: Wie man beide Systeme sinnvoll versöhnen kann 📍Die Rolle der BEW: Bundesförderung für effiziente Wärmenetze als Markt-Treiber 📍Technologieoffenheit & Erdgasnetze: Was ist realistisch zwischen Umwidmung, Stilllegung und Rückbau? Wo sehen Sie derzeit das größte Hindernis für die Wärmewende? #EMK2026 #Wärmewende #Energiewirtschaft #GdW #Wohnungswirtschaft 👉 Programm und Anmeldung: https://lnkd.in/eh7MQX9y

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