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Stillstand beim Mietwohnungsbau gefährdet Zukunft Deutschlands

Berlin – Neue Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen: Der Wohnungsbau in Deutschland bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Zwar wurden im ersten Halbjahr 2025 bundesweit 110.000 Wohnungen genehmigt, ein Plus von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Doch dieser Anstieg geht fast ausschließlich auf Einfamilienhäuser zurück. Bei Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern, die am dringendsten benötigt werden, herrscht dagegen Stillstand: Mit einem Mini-Zuwachs von gerade einmal 0,1 Prozent bleibt die Lage praktisch unverändert.

21. August 2025
GdW
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„Das bedeutet: Für die Menschen, die auf bezahlbare Mietwohnungen angewiesen sind, gibt es keinerlei Entlastung. Damit verschärft sich die Lage auf den Wohnungsmärkten weiter. Der Mangel an Mehrfamilienhäusern gefährdet nicht nur den sozialen Frieden, sondern auch den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes“, erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW.

Der GdW fordert daher entschlossenes Handeln. Verfahren müssen beschleunigt werden: Bauämtern fehlt zu häufig immer noch schmerzlich die Möglichkeit einer durchgehenden digitalen Bearbeitung. Aber selbst dann brauchen sie dringend eine juristische Stärkung für eine Genehmigungskultur statt einer Lähmung und Demotivierung durch unzählige juristische Einzelinteressen. Das Instrument der Stunde ist daher ein klares Abwägungsgebot zugunsten des Wohnungsbaus in Wohnraummangelgebieten: Das ist die „Fast Lane“ fürs Wohnen.

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Mehr Baugenehmigungen – aber trübe Stimmung beim #Wohnungsbau 🏗️ Die Baugenehmigungen steigen zwar (August: +6,8 %), doch von einer echten Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sind wir weit entfernt. Die harten Fakten: 👉 Massive Lücke: Wir brauchen jährlich 320.000 neue Wohnungen, erwarten in diesem Jahr aber nur rund 200.000 Fertigstellungen. 👉 Getrübtes Klima: Das ifo-Institut meldet für September -25,1 Punkte im Wohnungsbau; 41,3 % der Unternehmen klagen über Auftragsmangel. 👉 Das Kernproblem: Solange sich der Neubau wirtschaftlich nicht rechnet, bleiben genehmigte Wohnungen schlicht ungebaut. Was jetzt geschehen muss: 1. Gebäudetyp E schnell umsetzen: Einfacher Gebäudebasisstandard („E wie einfach“) baut kostentreibende Anforderungen ab. 2. Verlässliche Förderung: Förderlücken bei der Neubauförderung (EH55-Plus) und Kürzungen für 2027 müssen unbedingt vermieden werden. 3. Rahmen- und Investitionsbedingungen verbessern: Die Investorenkonferenz der Bundesregierung am 19./20. Oktober muss endlich konkrete wirtschaftliche Taten liefern.

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