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Stillstand beim Mietwohnungsbau gefährdet Zukunft Deutschlands

Berlin – Neue Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen: Der Wohnungsbau in Deutschland bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Zwar wurden im ersten Halbjahr 2025 bundesweit 110.000 Wohnungen genehmigt, ein Plus von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Doch dieser Anstieg geht fast ausschließlich auf Einfamilienhäuser zurück. Bei Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern, die am dringendsten benötigt werden, herrscht dagegen Stillstand: Mit einem Mini-Zuwachs von gerade einmal 0,1 Prozent bleibt die Lage praktisch unverändert.

21. August 2025
GdW
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„Das bedeutet: Für die Menschen, die auf bezahlbare Mietwohnungen angewiesen sind, gibt es keinerlei Entlastung. Damit verschärft sich die Lage auf den Wohnungsmärkten weiter. Der Mangel an Mehrfamilienhäusern gefährdet nicht nur den sozialen Frieden, sondern auch den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes“, erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW.

Der GdW fordert daher entschlossenes Handeln. Verfahren müssen beschleunigt werden: Bauämtern fehlt zu häufig immer noch schmerzlich die Möglichkeit einer durchgehenden digitalen Bearbeitung. Aber selbst dann brauchen sie dringend eine juristische Stärkung für eine Genehmigungskultur statt einer Lähmung und Demotivierung durch unzählige juristische Einzelinteressen. Das Instrument der Stunde ist daher ein klares Abwägungsgebot zugunsten des Wohnungsbaus in Wohnraummangelgebieten: Das ist die „Fast Lane“ fürs Wohnen.

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Zum Abschluss des NEW bauhaus Festivals in Weimar hat Festivaldirektor @[Michael Rücker] zu einer Verbänderunde unter der Überschrift „Neustart Baustelle. Welche Geschäftsmodelle die Bauwirtschaft durch die Transformation tragen“ eingeladen, an der u.a. Dr. @[Christian Lieberknecht] (#GdW) teilnahm. In einem Impulsvortrag von @[Martin Langen] (@[B+L Marktdaten GmbH - construction market research]) wurde deutlich, dass auch künftig eine hohe Nachfrage nach Wohnungen in Deutschland besteht. Angesichts eines aktuellen Wohnungsbedarfs von ca. 1,2 Mio. und ca. 10 Mio. Menschen in beengten Wohnungen bedarf es mehr Neubau, auch als wichtige Fluktuationsreserve für den Wohnungsmarkt. @[Dirk Salewski] (@[Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen]) machte klar, dass sich in der aktuellen Lage kaum noch ein Haushalt eine neue Wohnung leisten kann. Man sollte daher hinterfragen, ob die hohen Standards des Bauens noch sinnvoll sind. @[Olaf Demuth] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie], @[Zech Group]) verwies auf eine durchschnittliche Auslastung der Bauunternehmen von ca. 75 %, die im Wohnungsbau mit ca. 35-40 % noch deutlich geringer ausfällt. Dr. Tillman Prinz (Bundesarchitektenkammer) betonte, dass mit der Diskussion um den Gebäudetyp E und dem „Hamburg Standard“ der richtige Weg eingeschlagen wurde. Er sieht zudem Potenziale im Bestand. Dr. Christian Lieberknecht machte deutlich, dass es vor allem darum geht, bezahlbares Wohnen zu ermöglichen. Er verwies auf serielles und modulares Bauen als innovativen Lösungsansatz. Mit der Neuauflage der Rahmenvereinbarung 2.0 stellt der GdW seinen 3.000 Mitgliedern 25 ausgewählte Konzepte zur Verfügung. Neben den Verbänden ist auch der Bund gefordert: Das angekündigte Gebäudetyp-E-Gesetz liegt noch immer nicht vor. Seine Verabschiedung ist dringend notwendig, um Baukosten zu reduzieren und dem Wohnungsneubau wieder Schwung zu verleihen.

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