Länder wollen Baukosten senken und Wohngeld sichern – Leerstelle bei BEG-Förderung bleibt
Bezahlbarer Wohnraum braucht niedrigere Baukosten und eine Politik, die Investitionen ermöglicht und Haushalte mit geringen Einkommen schützt. Hier setzt die 149. Bauministerkonferenz in Berlin an. Die Länder wollen kostensteigernde Standards überarbeiten, erfolgreiche Ansätze für günstigeres Bauen bundesweit nutzbar machen und das Wohngeld erhalten. Aus Sicht des GdW sind das wichtige Signale. Bei der Wärmewende in Mehrfamilienhäusern bleiben die Ergebnisse jedoch hinter dem Handlungsbedarf zurück.
Unter dem Vorsitz von Berlins Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler berieten die zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Senatorinnen und Senatoren der 16 Länder zwei Tage lang im Roten Rathaus. An der Konferenz nahmen auch Bundesbauministerin Verena Hubertz und Bundesjustizministerin Stefanie Hubig teil. Gaebler betonte, die Menschen müssten vor steigenden Wohnkosten geschützt und zugleich die Voraussetzungen für mehr und günstigeren Wohnungsbau geschaffen werden.
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