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Gesetzentwurf zum Mietrecht: Mehr Regulierung bei möbliertem Wohnen und Indexmieten – Neubau bleibt entscheidend

Berlin – Mit dem neuen Gesetzentwurf „Mietrecht II“ will das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) zugunsten des Mieterschutzes auf neuere Marktformen reagieren. Im Fokus stehen unter anderem strengere Regeln für möblierten Wohnraum, Anpassungen bei Indexmieten und Kurzzeitvermietungen sowie sozial ausgestaltete Schonfristregelungen. Gleichzeitig enthält der Entwurf auch Erleichterungen für Vermieter, etwa bei der Umlage von Modernisierungskosten.

9. Februar 2026
Canva

Klarere Regeln für Möblierungszuschläge und Schonfristen

Ein zentraler Punkt des Gesetzentwurfs betrifft den sogenannten Möblierungszuschlag. Künftig soll bei der Anwendung der Mietpreisbremse klarer geregelt werden, welcher Aufschlag für eine Möblierung zulässig ist. Vorgesehen ist eine pauschale Begrenzung auf fünf Prozent der Nettokaltmiete. Ziel ist es, Umgehungen der Mietpreisbremse einzudämmen und mehr Transparenz für Mieterinnen und Mieter zu schaffen. Daneben sieht der Entwurf vor, Schonfristregelungen bei Mietrückständen auszuweiten, um Kündigungen in finanziellen Ausnahmesituationen zu vermeiden.

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#Wohnungsbau in der Krise: Was die Branche jetzt von der Politik fordert 🏠 Eine aktuelle Umfrage des GdW macht deutlich: Die Stimmung in der Wohnungswirtschaft ist ernst – nur 6️⃣ % der Unternehmen bewerten die derzeitigen politischen Rahmenbedingungen als gut. Um den Wohnungsbau wieder in Gang zu bringen und bezahlbaren Klimaschutz zu ermöglichen, braucht es dringend: ✅ Verlässliche Förderung: Langfristige Planungssicherheit statt kurzfristiger Stopps ✅ weniger Bürokratie: Schnellere Genehmigungsverfahren und weniger kostentreibende Auflagen ✅ machbare Klimaziele: Energetische Anforderungen, die wirtschaftlich tragbar bleiben. @[Axel Gedaschko], Präsident des #GdW, bringt es auf den Punkt: „Wer bezahlbares #Wohnen und #Klimaschutz sichern will, muss die Investitionsbedingungen dringend verbessern.“ Die Branche ist bereit zu investieren und zu modernisieren – doch dafür muss die Politik jetzt die nötigen Weichen stellen.

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