Diskussion über Auswirkungen steigender Energiepreise auf die Wohnkosten
Berlin – Die aktuelle Preisentwicklung auf den internationalen Energiemärkten kann sich auch auf Mieter und Eigenheimbesitzer auswirken. Wie die Bundesregierung in einer Unterrichtung für den Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen am 18. März 2026 darlegte, ist die Preisentwicklung deshalb relevant, weil etwa zwei Drittel der Wohngebäude mit Erdgas oder Heizöl beheizt würden. Versorgungsengpässe gebe es nicht. Preisänderungen auf den Großhandelsmärkten wirkten sich im Haushaltsbereich jedoch häufig zeitverzögert aus, da viele Verbraucher über längerfristige Lieferverträge oder Preis-
garantien verfügen würden, erklärte die Regierung in der von der Vorsitzenden Caren Lay (Die Linke) geleiteten Sitzung.
Nach Angaben der Regierung fällt die aktuelle Entwicklung jedoch zeitlich mit dem Ende der Heizperiode zusammen. Mit steigenden Temperaturen und sinkender Heizlast nehme die kurzfristige Belastungswirkung für viele Haushalte saisonal ab. Sollten die erhöhten Energiepreise jedoch länger anhalten, könnten sie sich im Verlauf der nächsten Heizperiode stärker bemerkbar machen.
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