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Deutsches Forschungszentrum für zukunftsfähiges Bauen – Aufnahme der Forschungstätigkeit

Berlin – Am 25. September 2026 erfolgte im Rahmen eines gemeinsamen Termins der Gründungspartner im Bundesrat der Start der ersten Forschungsprojekte des zukünftigen „Deutschen Forschungszentrums für zukunftsfähiges Bauen“ (DFZ-Bau). Die Aufnahme der Forschungstätigkeit markiert einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu seiner institutionellen Gründung, die noch im Jahr 2026 erfolgen soll.

26. September 2026
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Die Etablierung des DFZ-Bau ist ein gemeinsames Projekt des Bundes, der Länder Sachsen, Thüringen und Baden-Württemberg sowie von Partnern aus Forschung und Praxis. Das Forschungszentrum soll als eine zentrale Anlaufstelle bei der Unterstützung und Bündelung der Bauforschungsaktivitäten in Deutschland etabliert werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Vernetzung von Forschung und Praxis mit dem Ziel, den Innovationstransfer in die Bauwirtschaft zu stärken und Forschungsergebnisse schneller in die praktische Anwendung zu überführen. Das DFZ-Bau ist als zentraler Baustein bei der Transformation des Bauens geplant und soll dabei helfen, zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts wie dem Klimawandel und dem weltweit hohen Ressourcenverbrauch wirkungsvoll zu begegnen.

Im Mittelpunkt des DFZ-Bau steht eine neue Form des Forschens: praxisintegriert, experimentell und nah am realen Baugeschehen. Neue Verfahren, Materialien, Technologien und Prozesse sollen unter realen Bedingungen erprobt, systematisch evaluiert und gemeinsam mit der Praxis und für die Praxis weiterentwickelt werden. Die ersten Projekte an den Forschungsstandorten Dresden, Stuttgart/Karlsruhe und Weimar setzen diesen Ansatz bereits beispielhaft um.

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🏗️ Serielles Sanieren nimmt Fahrt auf – vom Pionierprojekt in die Breite! Wie schaffen wir es, den Gebäudebestand schneller, wirtschaftlicher und zugleich klimaneutral zu machen? Darüber diskutierten heute auf der @[EXPO REAL (Messe München)] am Verbände+ Stand @[Stolte Christian] (@[Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)], @[Tim-Oliver Müller] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]) und GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser], moderiert von @[Michael Neitzel]. Im Mittelpunkt: die neue Rahmenvereinbarung SerSan 1.0 von GdW, Bauindustrie und dena. Und das Interesse des Marktes ist groß: 48 Teilnahmeanträge sind eingegangen – von regionalen ebenso wie überregionalen Anbietern. 💬 „Die Offenheit unserer Mitgliedsunternehmen für das serielle Sanieren hat deutlich zugenommen“, betonte Ingeborg Esser. Die Rahmenvereinbarung soll insbesondere kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen einen deutlich einfacheren und schnelleren Zugang zu seriellen Sanierungslösungen ermöglichen – wesentliche Schritte des aufwendigen europäischen Vergabeverfahrens werden bereits vorweggenommen. Das Potenzial ist enorm: Sechs unterschiedliche Gebäudetypen sowie verschiedene Sanierungs- und Effizienzstandards sollen dafür sorgen, dass Lösungen für einen möglichst breiten Bestand angeboten werden können. Klar wurde in der Diskussion aber auch: Klimaneutralität darf nicht mit maximaler Effizienz jedes einzelnen Gebäudes verwechselt werden. Entscheidend ist der Blick auf den gesamten Bestand. Begrenzte finanzielle Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie die größte CO₂-Wirkung entfalten. Der GdW setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, auch EH 85 angemessen in der Förderung zu berücksichtigen. 🏭 Serielles Sanieren bietet dabei mehr als Kostenvorteile: Vorfertigung, Digitalisierung sowie die Verbindung von Planung und Bauen können Geschwindigkeit, Produktivität und Qualität deutlich erhöhen. Gleichzeitig schafft die Rahmenvereinbarung mehr Planungssicherheit für die Unternehmen und erleichtert Wohnungsunternehmen die Vergabe. Jetzt kommt es darauf an, aus dem großen Marktinteresse konkrete Projekte zu machen. Denn eines ist sicher: Serielles Sanieren ist längst mehr als ein Experiment – es kann zu einem wichtigen Baustein für den klimaneutralen Gebäudebestand werden.

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