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Enteignungsdebatte: Söder kündigt Widerstand an

München – Die Debatte um mögliche Vergesellschaftungen großer Wohnungsunternehmen sorgt mittlerweile bundesweit für politische Spannungen. Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder hat angekündigt, über den Bundesrat eine Initiative gegen Enteignungen privater Wohnungsunternehmen auf den Weg zu bringen. Anlass ist das in Berlin beschlossene Vergesellschaftungsrahmengesetz.

22. Mai 2026
Ministerpräsident Dr. Markus Söder spricht am 21.05.2026 im Landtag in München während einer Regierungserklärung. Foto: Sebastian Widmann / Bayerische Staatskanzlei

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Ministerpräsident Dr. Markus Söder spricht am 21.05.2026 im Landtag in München während einer Regierungserklärung. Foto: Sebastian Widmann / Bayerische Staatskanzlei

Söder bezeichnete entsprechende Vorhaben in seiner Regierungserklärung im Bayerischen Landtag als „Schnapsidee“ und warnte vor gravierenden Folgen für den Wohnungsbau. Enteignungen seien „der Tod des privaten Wohnungsbaus und reiner Sozialismus“.

Das Berliner Abgeordnetenhaus hatte im März ein Gesetz beschlossen, das unter bestimmten Voraussetzungen die Überführung von „Grund und Boden, Naturschätzen und Produktionsmitteln“ in Gemeineigentum ermöglichen soll. Voraussetzung dafür ist laut Gesetz, dass die Maßnahme dem Gemeinwohl dient und ein allgemeines Versorgungsinteresse der Bevölkerung sicherstellt. Zudem sind Vergesellschaftungen nur gegen angemessene Entschädigung zulässig und müssen verhältnismäßig sein. Bevor das Gesetz in Kraft treten kann, soll jedoch zunächst eine umfassende verfassungsrechtliche Prüfung erfolgen. (sti/schi)

#Wohnen ist die soziale Frage unserer Zeit – und die Antwort darauf lautet Bauen und Modernisieren, nicht Verwalten und Regulieren. Die #Bundesregierung muss diesen Weckruf aus Brüssel als Rückenwind nutzen, um die Bremsen im Wohnungsbau endlich zu lösen! https://lnkd.in/ditsgbp4

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