CDU/CSU benennen Kabinettsposten
Katherina Reiche wird Bundeswirtschaftsministerin
An der Spitze des Bundeswirtschaftsministeriums steht künftig Katherina Reiche (CDU). Die derzeitige Chefin der E.ON-Tochter Westenergie war von 1998 bis 2015 Mitglied des Bundestages, zunächst als Forschungspolitikerin. Später war sie Parlamentarische Staatssekretärin im Umwelt-, dann im Verkehrsministerium. Gitta Connemann wird Parlamentarische Staatssekretärin und Mittelstandsbeauftragte. Stefan Rouenhoff wird Parlamentarischer Staatssekretär.
Neues Digitalministerium unter Führung von Karsten Wildberger
Das neu geschaffene Bundesministerium für Digitalisierung und Staatsmodernisierung übernimmt Karsten Wildberger. Der Vorstandschef des Ceconomy Konzerns (Düsseldorf) und Vorsitzender der Geschäftsführung der Media-Saturn-Holding soll mit seiner unternehmerischen Erfahrung die digitale Transformation von Verwaltung und Infrastruktur vorantreiben. Ihm zur Seite steht als Parlamentarischer Staatssekretär Philipp Amthor (CDU), der sich vor allem den Themen Staatsmodernisierung und Bürokratieabbau widmen soll. Außerdem wird auch Thomas Jarzombek Parlamentarischer Staatssekretär.

Patrick Schnieder wird Infrastrukturminister
Das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur geht an Patrick Schnieder (CDU). Der Jurist ist seit 2009 Mitglied des Bundestags. In der vergangenen Legislaturperiode war er Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und damit Mitglied des Führungskreises um Fraktionschef Merz. Schnieder war daneben unter anderem auch stellvertretendes Mitglied im Verkehrsausschuss. Christian Hirte wird Parlamentarischer Staatssekretär.

CSU benennt Alexander Dobrindt zum Innenminister
Der bisherige CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt soll neuer Bundesinnenminister werden. Dobrindt war von 2009 bis 2013 CSU-Generalsekretär, danach vier Jahre Bundesverkehrsminister unter Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Als CSU-Landesgruppenchef galt er als wesentlicher Faktor für die relativ geräuschlose Zusammenarbeit von CSU-Chef Markus Söder und Merz. Christoph de Vries wird Parlamentarischer Staatssekretär.
