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Bundeshaushalt 2026: Milliardenverschiebung hilft dem Wohnungsbau nicht weiter

Berlin – Der Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2026 stößt in der sozial orientierten Wohnungswirtschaft auf deutliche Kritik. Zwar wird mit dem neuen Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ (SIK) ein milliardenschwerer Investitionsrahmen geschaffen – doch aus Sicht des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW bleibt der große Wurf für bezahlbares und klimafreundliches Bauen aus.

17. September 2025
PiyawatNandeenoparit - stock.adobe.com
Mit Blick auf das bezahlbare Bauen und Wohnen gibt es beim Bundeshaushalt 2026 leider vor allem eine Mittelverschiebung ohne echten Mehrwert.PiyawatNandeenoparit - stock.adobe.com

Was auf den ersten Blick wie ein Meilenstein aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als reine Schönrechnen. Die Programme für klimafreundlichen Neubau werden nicht etwa besser ausgestattet – sie werden lediglich aus dem Kernhaushalt ins Sondervermögen verschoben. Substanziell verbessert sich dadurch nichts. Besonders kritisch sieht der GdW die Kürzung beim Programm für klimafreundlichen Neubau im Niedrigpreissegment (KNN) – eine Maßnahme, die gerade für einkommensschwache Haushalte von zentraler Bedeutung sei.

Kürzung bei Energieeffizienz und gebrochenes Koalitionsversprechen bei EH-55-Förderung

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Mehr Baugenehmigungen – aber trübe Stimmung beim #Wohnungsbau 🏗️ Die Baugenehmigungen steigen zwar (August: +6,8 %), doch von einer echten Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sind wir weit entfernt. Die harten Fakten: 👉 Massive Lücke: Wir brauchen jährlich 320.000 neue Wohnungen, erwarten in diesem Jahr aber nur rund 200.000 Fertigstellungen. 👉 Getrübtes Klima: Das ifo-Institut meldet für September -25,1 Punkte im Wohnungsbau; 41,3 % der Unternehmen klagen über Auftragsmangel. 👉 Das Kernproblem: Solange sich der Neubau wirtschaftlich nicht rechnet, bleiben genehmigte Wohnungen schlicht ungebaut. Was jetzt geschehen muss: 1. Gebäudetyp E schnell umsetzen: Einfacher Gebäudebasisstandard („E wie einfach“) baut kostentreibende Anforderungen ab. 2. Verlässliche Förderung: Förderlücken bei der Neubauförderung (EH55-Plus) und Kürzungen für 2027 müssen unbedingt vermieden werden. 3. Rahmen- und Investitionsbedingungen verbessern: Die Investorenkonferenz der Bundesregierung am 19./20. Oktober muss endlich konkrete wirtschaftliche Taten liefern.

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