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Baugenehmigungen starten mit Zuwachs ins Jahr – Rahmenbedingungen jetzt konsequent verbessern

Berlin – Die am 18. März 2026 vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zu den Baugenehmigungen zeigen zum Jahresauftakt 2026 eine leichte Belebung. Im Januar wurden bundesweit rund 19.500 Wohnungen genehmigt. Das entspricht einem Plus von 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Bei den für die Wohnraumversorgung besonders wichtigen Mehrfamilienhäusern fiel der Zuwachs mit 7,1 Prozent etwas verhaltener aus.

19. März 2026
Neubaugebiet in der Messestadt München

„Die neuen Zahlen sind ein gutes Zeichen: Der Wohnungsbau stabilisiert sich langsam. Der Vergleich mit früheren Jahren verdeutlicht aber, wie groß der Rückstand weiterhin ist: Wir liegen nach wie vor deutlich unter dem Niveau, das nötig wäre, um den Wohnungsbedarf zu decken“, erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, dazu.

Genehmigungen sind nur der erste Schritt. Entscheidend ist, dass daraus auch gebaut wird – und zwar zu bezahlbaren Mieten. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind nach wie vor angespannt. Hohe Baukosten, langwierige Verfahren und Unsicherheiten bremsen viele Projekte weiterhin aus.

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🏢 #Förderreform bremst #Klimaschutz und belastet Millionen Mieterinnen und Mieter Die geplante Reform der #Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) benachteiligt den vermieteten Mehrfamilienhausbestand massiv. In einem Brief an Ministerin @[Katherina Reiche] und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages macht die sozial orientierte #Wohnungswirtschaft deutlich: Damit werden die #Klimaziele, die #Investitionsfähigkeit der #Wohnungsunternehmen und das #bezahlbareWohnen gefährdet. Besonders gravierend ist die Kürzung bei energetischen Einzelmaßnahmen: Bei einem Mehrfamilienhaus mit zwölf Wohnungen sinkt die förderfähige Kostenbasis von bisher 360.000 Euro auf nur noch 153.000 Euro – ein Minus von 57,5 Prozent. GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] warnt: „Die #Bundesregierung kürzt die Förderung genau dort am stärksten, wo die größten #CO₂-Einsparungen erzielt werden können und wo die meisten Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen wohnen. Das ist weder sozial gerecht noch klimapolitisch nachvollziehbar.“ Auch die Förderung von #Effizienzhaus-Sanierungen bleibt hinter dem Notwendigen zurück. Wir fordern, den Bonus für sogenannte #WorstPerformingBuildings auf den Effizienzhausstandard 85 auszuweiten und die Anreize für das Erreichen von EH 70 deutlich zu verbessern. Nur so können wirtschaftliche Sanierungsschritte und das #SerielleSanieren wirksam in die Breite gebracht werden. Unsere zentralen Forderungen: ➤ Rücknahme der massiven Förderkürzungen bei #Mehrfamilienhäusern ➤ Gleichstellung von Mietern und vermieteten Wohnungsbeständen ➤ Einführung eines #Sozialbonus für bezahlbare Wohnungsbestände ➤ bessere Förderung für #WorstPerformingBuildings ➤ langfristig verlässliche #Förderbedingungen ➤ #Härtefallregelung für Betroffene der überlasteten KfW-Plattform „Die #Wärmewende darf nicht zur Förderwende zulasten der #Mieter werden“, so Gedaschko. „Diese Kürzungen sparen nicht beim Klimaschutzhaushalt. Sie sparen beim #Klimaschutz selbst.“

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