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Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen debattiert über Einführung des Gebäudetyps E

Berlin – Die Koalitionsfraktionen von Union und SPD drängen auf eine zügige Umsetzung des sogenannten Gebäudetyps E. Damit sollen Planungs- und Bauunternehmen unterstützt werden, den Wohnungsbau zu vereinfachen, pragmatischer zu planen sowie Bauprojekte schneller und kostengünstiger zu realisieren. In einer von der Vorsitzenden Caren Lay (Die Linke) geleiteten Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen am 3. Dezember erklärte die Bundesregierung, es habe auf die Vorstellung der Eckpunkte zum Gebäudetyp E durch Justiz- und Bauministerium am 20. November 2025 sehr viele positive Rückmeldungen gegeben. Es werde jetzt darum gehen, mit Ländern, Bauwirtschaft und allen anderen Beteiligten zu reden, um dann den Referentenentwurf im Frühjahr 2026 fertigstellen zu können. Ziel sei es, einen Gesetzentwurf vorzulegen, um rechtssicher, marktkonform und günstiger bauen zu können. Der von der Bundesregierung vorgelegte Bericht wurde vom Ausschuss zur Kenntnis genommen.

11. Dezember 2025
icon_immobilie04_1548x1152px_©Grand Warszawski

Die CDU/CSU-Fraktion sprach die Erwartung aus, dass das Gesetzgebungsverfahren zügig durchgeführt werde. Denn neben dem Bau-Tubo sei der Gebäudetyp E einer der zentralen Bausteine für die Baupolitik der Koalition. Zur Senkung der Baukosten müsse an die Standards herangegangen werden.

Wichtig sei, dass eventuelle Haftungsrisiken ausgeräumt würden. Es sei zu überlegen, ob das einfachere Bauen mit dem Gebäudetyp E zum Standard gemacht werden könne, wodurch Haftungsrisiken vermieden werden könnten.

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Gemeinsam zur #Klimaneutralität – Halle zeigt, wie die #Wärmewende gelingen kann Zum Abschluss der #Sommertour von #GdW-Präsident Axel Gedaschko in Sachsen-Anhalt stand der Besuch des Energieparks Halle auf dem Programm. René Walther, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Stadtwerke Halle GmbH, sowie Olaf Schneider, Geschäftsführer, und Dr. Katja Nowak von der EVH GmbH stellten die Roadmap Klimaneutralität 2045 der Energie-Initiative Halle vor. Die zentrale Botschaft: Klimaneutralität ist weit mehr als Klimaschutz. Sie bedeutet zugleich mehr #Versorgungssicherheit, größere #Unabhängigkeit von fossilen Energien, stabile Preise und eine stärkere regionale Wertschöpfung. Besonders beeindruckend ist der kooperative Ansatz. #Wohnungswirtschaft, #Stadtwerke und weitere Partner entwickeln die Wärmewende gemeinsam – in einem festen Netzwerk mit Lenkungskreisen, Arbeitsgruppen und einem kontinuierlichen Austausch zwischen Technik, Kommunikation und Strategie. So entstehen Lösungen, die nicht am Schreibtisch, sondern aus der #Praxis heraus entwickelt werden. Ein zentrales Projekt ist die kommunale #Wärmeplanung, die in Halle bereits vom Stadtrat beschlossen wurde. Grundlage ist ein digitaler Zwilling der Stadt mit Daten zu allen Gebäuden. Auf dieser Basis werden #Fernwärmeausbau, #Stromnetze und #Gebäudesanierungen aufeinander abgestimmt – mit dem Ziel, den heute noch überwiegend gasbasierten #Wärmesektor Schritt für Schritt zu #dekarbonisieren und gleichzeitig #bezahlbar zu halten. Deutlich wurde aber auch die Dimension der Aufgabe: Allein für den Ausbau der #Energieinfrastruktur rechnen die Stadtwerke mit Investitionen von rund 700 Millionen Euro in den kommenden zehn Jahren. Umso wichtiger sind langfristige #Planungssicherheit, enge #Partnerschaften und verlässliche politische #Rahmenbedingungen.

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