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Wohnungswirtschaft im Westen: Wohnraumförderung ist verlässliche Hilfe für den Wohnungsbau

Düsseldorf – Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung gab heute gemeinsam mit der NRW.BANK die Ergebnisse der öffentlichen Wohnraumförderung in Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2024 bekannt. Demnach wurden insgesamt rund 2,3 Milliarden Euro für die Schaffung und Modernisierung von 12.847 Wohnungen bewilligt. Die Höhe des Mietwohnungsneubau lag dabei auf gleichem Niveau mit 6.726 Wohneinheiten. Der Schwerpunkt liegt in der Modernisierung bei 2.883 Wohneinheiten.

5. Februar 2025
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„Das Wohnraumförderprogramm des Landes NRW ist für die sozial orientierten Mitgliedunternehmen und -genossenschaften ganz entscheidend, wenn es darum geht, bezahlbares Wohnen zu ermöglichen“, sagte dazu Alexander Rychter, Verbandsdirektor des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (VdW) Rheinland Westfalen.

So leistet die Wohnraumförderung eine planbare und verlässliche Hilfe für den Wohnungsbau – auch vor dem Hintergrund der unruhigen Förderkulisse des Bundes. Zum einem unterstützt sie den Neubau, der weiterhin unter hohen Baukosten leidet, zum anderen energetische und generationengerechte Modernisierungen, welche die Zukunftsfähigkeit der Bestände sichern.

Die VdW-Mitglieder bauen und modernisieren seit vielen Jahren kontinuierlich und nachweislich gegen den Mangel an bezahlbaren Wohnungen an und übernehmen darüber hinaus Verantwortung für ihre Wohn- und Stadtquartiere. In vielen Projekten und Planungen stecken Engagement und Verantwortungsgefühl gleichermaßen. Das verdient Würdigung und Unterstützung – auch im Umgang mit Bewilligung und Genehmigung. Wer bezahlbare Wohnungen bauen und modernisieren will, sollte dies auch schnellstmöglich können und dürfen.“ (sta/schi)

🏗️ EXPO REAL 2026: Jetzt müssen die Weichen fürs Wohnen neu gestellt werden Der Start der @[EXPO REAL (Messe München)] zeigt deutlich: Die Lage für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bleibt äußerst angespannt. Hohe Bau- und Finanzierungskosten bremsen den Neubau, Sanierung und Klimaschutz stellen die Unternehmen vor enorme Investitionen – und die Förderbedingungen haben sich in wichtigen Bereichen zuletzt sogar weiter verschlechtert. Umso wichtiger ist die Botschaft aus den vielen Diskussionsrunden und Gesprächen auf der Messe: Die #Wohnungswirtschaft will bauen, modernisieren und beim Klimaschutz vorankommen. Dafür braucht sie aber Rahmenbedingungen, unter denen #Investitionen wieder möglich werden und Wohnen bezahlbar bleibt. In verschiedenen Podiumsdiskussionen haben die GdW-Vorstände @[Axel Gedaschko] und @[Ingeborg Esser] deutlich gemacht, wo angesetzt werden muss: 🏠 Einfacher und günstiger bauen: Der #GebäudetypE beziehungsweise ein bezahlbarer #Basisstandard muss endlich rechtssicher möglich werden – ohne Abstriche bei Sicherheit und Qualität, aber mit weniger überzogenen Standards und Normen. Wir müssen wieder zu Kosten bauen können, die zu den Geldbeuteln der Menschen passen. 🌱 #Klimaschutz bezahlbar machen: Entscheidend ist nicht die theoretisch letzte eingesparte Kilowattstunde, sondern möglichst viel CO₂-Einsparung pro investiertem Euro. Dafür brauchen wir verlässliche Förderung, mehr wirksame Einzelmaßnahmen statt immer höherer Effizienzstandards und vor allem eine konsequente Dekarbonisierung der Wärmeversorgung. Klimaschutz und Bezahlbarkeit müssen zusammen gedacht werden. ⚖️ #Investitionen ermöglichen statt immer weiter regulieren: Bei der anstehenden #Mietrechtsreform brauchen wir eine Gesamtperspektive statt regulatorischem Klein-Klein. Missbrauch muss gezielt bekämpft werden – gleichzeitig brauchen Wohnungsunternehmen Investitionssicherheit für Neubau und Modernisierung. Auch die Vergesellschaftungsdebatte ist in vielen Gesprächen und Diskussionsrunden auf der Messe präsent. Klar ist: Vergesellschaftung schafft keine einzige neue Wohnung. Statt Kapital für die Umverteilung bestehender Wohnungen zu binden, müssen wir die Voraussetzungen dafür schaffen, mehr bezahlbaren Wohnraum zu bauen und den Bestand zukunftsfähig zu machen. Die vielen Gespräche am Verbände+ Stand auf der EXPO REAL zeigen: An Ideen und Lösungsansätzen fehlt es nicht. Jetzt braucht es verlässliche Rahmenbedingungen, weniger Komplexität und eine Politik, die gemeinsam mit der Praxis dafür sorgt, dass Investitionen wieder möglich werden.

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