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Neubaupreise in Bayern erneut gestiegen

München – Wie das Bayerische Landesamt für Statistik am 29. September 2026 mitteilte, sind die Baupreise für den Neubau von Wohngebäuden im Freistaat im August 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2025 spürbar um 4,6 Prozent angestiegen. Das ist die stärkste Zunahme seit August 2023. Gegenüber der Erhebung im Mai 2026 legen die Baupreise um ein Prozent zu.

1. Oktober 2026
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Seit 2021, dem aktuellen Basisjahr der Statistik der Bauleistungspreise, sind die Preise für den Neubau von Wohngebäuden in Bayern um mehr als ein Drittel (37,6 Prozent) gestiegen. Die erneut gestiegenen Baupreise zeigen aus Sicht des Verbandes bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern), wie dringend die seit Jahren diskutierten Maßnahmen zur Senkung der Baukosten umgesetzt werden müssen.

„Seit Jahren wiederholen wir mantraartig dieselben Forderungen: Bauen muss einfacher und günstiger werden, überhöhte Standards müssen weg. Der Freistaat Bayern hat seine Hausaufgaben gemacht. Die Modernisierungsgesetze und der Bürokratieabbau helfen der Wohnungswirtschaft. Jetzt liegt der Ball beim Bund: Ob der Gebäudetyp für das einfache Bauen am Ende E, N oder Y heißt, ist egal – die Wohnungswirtschaft braucht endlich einen rechtssicheren Rahmen für einfaches und kostengünstiges Bauen“, sagte VdW-Verbandsdirektor Hans Maier. ⇒(stra)

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🏗️ Serielles Sanieren nimmt Fahrt auf – vom Pionierprojekt in die Breite! Wie schaffen wir es, den Gebäudebestand schneller, wirtschaftlicher und zugleich klimaneutral zu machen? Darüber diskutierten heute auf der @[EXPO REAL (Messe München)] am Verbände+ Stand @[Stolte Christian] (@[Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)], @[Tim-Oliver Müller] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]) und GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser], moderiert von @[Michael Neitzel]. Im Mittelpunkt: die neue Rahmenvereinbarung SerSan 1.0 von GdW, Bauindustrie und dena. Und das Interesse des Marktes ist groß: 48 Teilnahmeanträge sind eingegangen – von regionalen ebenso wie überregionalen Anbietern. 💬 „Die Offenheit unserer Mitgliedsunternehmen für das serielle Sanieren hat deutlich zugenommen“, betonte Ingeborg Esser. Die Rahmenvereinbarung soll insbesondere kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen einen deutlich einfacheren und schnelleren Zugang zu seriellen Sanierungslösungen ermöglichen – wesentliche Schritte des aufwendigen europäischen Vergabeverfahrens werden bereits vorweggenommen. Das Potenzial ist enorm: Sechs unterschiedliche Gebäudetypen sowie verschiedene Sanierungs- und Effizienzstandards sollen dafür sorgen, dass Lösungen für einen möglichst breiten Bestand angeboten werden können. Klar wurde in der Diskussion aber auch: Klimaneutralität darf nicht mit maximaler Effizienz jedes einzelnen Gebäudes verwechselt werden. Entscheidend ist der Blick auf den gesamten Bestand. Begrenzte finanzielle Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie die größte CO₂-Wirkung entfalten. Der GdW setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, auch EH 85 angemessen in der Förderung zu berücksichtigen. 🏭 Serielles Sanieren bietet dabei mehr als Kostenvorteile: Vorfertigung, Digitalisierung sowie die Verbindung von Planung und Bauen können Geschwindigkeit, Produktivität und Qualität deutlich erhöhen. Gleichzeitig schafft die Rahmenvereinbarung mehr Planungssicherheit für die Unternehmen und erleichtert Wohnungsunternehmen die Vergabe. Jetzt kommt es darauf an, aus dem großen Marktinteresse konkrete Projekte zu machen. Denn eines ist sicher: Serielles Sanieren ist längst mehr als ein Experiment – es kann zu einem wichtigen Baustein für den klimaneutralen Gebäudebestand werden.

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