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Brandenburgs Wohnungswirtschaft: Bezahlbar bleiben wird immer teurer

22. Oktober 2026
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Potsdam – Brandenburgs Wohnungsunternehmen sichern bezahlbare Mieten und investieren weiter erhebliche Mittel in ihre Bestände. Doch ihre Mieteinnahmen halten mit den stark gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten nicht Schritt. Das belastet ihre Investitionskraft: 2025 gingen die Investitionen erstmals seit 2019 zurück. Gleichzeitig stehen mit der zweiten Modernisierungswelle neue Aufgaben an. „Unsere Unternehmen leisten viel für gutes und bezahlbares Wohnen und für die Entwicklung ihrer Städte“, erklärte BBU-Vorständin Maren Kern. „Damit sie diese Arbeit fortsetzen können, muss die Förderung stärker mit den Aufgaben und Kosten Schritt halten. Das ist eine Investition in Brandenburgs Zukunft.“

Zu den gestiegenen Kosten kommen die starke Aufwärtsentwicklung der Zinsen und die Unsicherheiten der künftigen Förderbedingungen, insbesondere auf Bundesebene. Sie erschweren belastbare Kalkulationen und führen dazu, dass Unternehmen Projekte verschieben oder zeitlich strecken müssen. Das schlägt sich in der Investitionsbilanz nieder: 2025 investierten die Brandenburger BBU-Mitgliedsunternehmen rund 688 Millionen Euro – 6,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Preisbereinigt betrug der Rückgang sogar 11,4 Prozent. „Der Bedarf an Wohnungen und Modernisierungen lässt sich aber nicht aufschieben. Deshalb brauchen unsere Unternehmen Bedingungen, unter denen sie aus langfristigen Planungen auch verbindliche Investitionsentscheidungen machen können“, erklärte Kern.

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🏘️ Resilient werden. Neues wagen. – Ein Motto, das aktueller kaum sein könnte! #Resilienz ist längst kein Randthema mehr. Sie betrifft nahezu alle Bereiche unseres Lebens – und ganz besonders das #Wohnen. Wie können wir Gebäude und Quartiere widerstandsfähiger machen? Wie sichern wir die Energieversorgung, schützen uns vor Cyberangriffen und den Folgen des Klimawandels? Und wie stärken wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Handlungsfähigkeit in Krisensituationen? Diese und viele weitere Fragen standen heute im Mittelpunkt des ersten Tages der 11. DW-WERKSTATT in Hamburg, die gemeinsam von @[DW Die Wohnungswirtschaft] und dem GdW veranstaltet wird. Wie relevant das Thema Resilienz derzeit ist, zeigt sich ausgerechnet heute wieder: Eine gravierende Sicherheitslücke in der Programmiersprache PHP betrifft weltweit zahlreiche Websites. Ein weiteres Beispiel dafür, wie verwundbar vermeintlich sichere Strukturen sein können. 💡 Viele spannende Impulse, innovative Ideen und intensive Diskussionen haben diesen ersten Tag geprägt. Der offene Austausch zwischen #Wohnungsunternehmen und ihren Partnern aus Industrie und Dienstleistungswirtschaft hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll gemeinsames Denken und Handeln ist. In ihrem Impulsvortrag zeigte GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser] eindrücklich, wie viele Facetten Resilienz hat: von dezentraler Energieversorgung und Kreislaufwirtschaft über klimaangepasste Quartiere und IT-Sicherheit bis hin zu funktionierenden Nachbarschaften, guter Mieterkommunikation und wirksamer Krisenvorsorge. Dabei wurde deutlich: Resilienz bedeutet nicht nur, Krisen standzuhalten, sondern auch, aus ihnen zu lernen und neue Wege zu gehen. Die Wohnungswirtschaft geht diese Herausforderungen mit Nachdruck an. Denn gerade im zentralen Lebensbereich des Wohnens muss Resilienz dafür sorgen, dass das eigene Zuhause auch in unsicheren Zeiten eine sichere Bank bleibt – im wahrsten Sinne des Wortes. Das war Tag eins der DW-WERKSTATT. Morgen geht’s weiter! 🚀

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