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VdW südwest übernimmt Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft der Wohnungs- und Immobilienverbände Hessen

5. März 2026
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Frankfurt am Main – Stabwechsel bei der Arbeitsgemeinschaft der Wohnungs- und Immobilienverbände (AWI) Hessen:
Turnusgemäß hat zum 1. März Dr. Axel Tausendpfund (VdW südwest) den Vorsitz von Christian Streim
(Haus & Grund) übernommen.

„Die Situation auf den hessischen Wohnungsmärkten ist weiterhin sehr angespannt. Deswegen ist eine gute Wohnungspolitik wichtiger denn je, um allen Menschen ein Zuhause zu ermöglichen, Unzufriedenheit vorzubeugen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken“, sagte Dr. Axel Tausendpfund. „Als AWI Hessen übernehmen wir Verantwortung und wollen im engen Austausch mit der Politik gemeinsam gute Lösungen für den Wohnungsmarkt entwickeln. Vielen Dank an Christian Streim, der diesen Weg bereits im Sinne der AWI beschritten hat. Daran werden wir anknüpfen und den Dialog mit den politischen Entscheidern und Meinungsbildnern weiter intensivieren.“

Dr. Axel Tausendpfund, Verbandsdirektor des VdW südwest

Foto: vdw südwest

Alle Hebel müssten in Bewegung gesetzt werden, um die zunehmenden Engpässe auf den Wohnungsmärkten zu beheben. Nach Zahlen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) fehlten bis 2030 jährlich über 26.000 Wohnungen in Hessen. Die aktuellen Fertigstellungszahlen blieben deutlich dahinter zurück und auch die Baugenehmigungen reichten noch nicht aus, um den künftigen Bedarf zu decken. Deswegen dürfe keine Zeit mehr verloren werden. „Bauen muss schneller, einfacher und günstiger werden. Mit unserer Expertise stehen wir als Partner jederzeit zur Verfügung, damit die Weichen dafür richtig gestellt werden“, betonte Tausendpfund.

Die beiden AWI-Partner BFW Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland, vertreten durch Geschäftsführer Gerald Lipka, und Haus & Grund Hessen, vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Christian Streim, bekräftigen den Kurs der Arbeitsgemeinschaft und heben hervor, gemeinsam alles dafür zu tun, den Turnaround an den Wohnungsmärkten schaffen. (voo)

Mehr Baugenehmigungen – aber trübe Stimmung beim #Wohnungsbau 🏗️ Die Baugenehmigungen steigen zwar (August: +6,8 %), doch von einer echten Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sind wir weit entfernt. Die harten Fakten: 👉 Massive Lücke: Wir brauchen jährlich 320.000 neue Wohnungen, erwarten in diesem Jahr aber nur rund 200.000 Fertigstellungen. 👉 Getrübtes Klima: Das ifo-Institut meldet für September -25,1 Punkte im Wohnungsbau; 41,3 % der Unternehmen klagen über Auftragsmangel. 👉 Das Kernproblem: Solange sich der Neubau wirtschaftlich nicht rechnet, bleiben genehmigte Wohnungen schlicht ungebaut. Was jetzt geschehen muss: 1. Gebäudetyp E schnell umsetzen: Einfacher Gebäudebasisstandard („E wie einfach“) baut kostentreibende Anforderungen ab. 2. Verlässliche Förderung: Förderlücken bei der Neubauförderung (EH55-Plus) und Kürzungen für 2027 müssen unbedingt vermieden werden. 3. Rahmen- und Investitionsbedingungen verbessern: Die Investorenkonferenz der Bundesregierung am 19./20. Oktober muss endlich konkrete wirtschaftliche Taten liefern.

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