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Aktuelle Meldungen

17. September 2026
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Weniger Zahlungsrückstände bei Versorgungsbetrieben

Rund 3,8 Millionen Menschen lebten im Jahr 2025 nach eigenen Angaben in Haushalten, die bei Rechnungen von Versorgungsbetrieben wie etwa Strom- oder Gasanbietern im Zahlungsverzug waren. Das entsprach einem Anteil von 4,6 Prozent der Bevölkerung. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil leicht gesunken, im Jahr 2024 lag dieser bei 5,0 Prozent. (destatis)

Füllstand deutscher Gasspeicher bei 55,6 Prozent

Mit Stand 12. September 2026 lag die Füllung der Gasspeicher in Deutschland bei 55,6 Prozent. Die Bundesregierung schrieb, die Füllstände der einzelnen Speicher würden engmaschig gemonitort. Der GdW fordert von Bundesregierung und Bundesnetzagentur schnelle Vorsorge, mehr Transparenz und wirksamen Schutz für Mieter bei einer Gasknappheit. (wi)

3.602 Kommunen haben Wärmepläne

Mindestens 3.602 Kommunen haben bereits Wärmepläne, teilte die Bundesregierung mit. Für mindestens 75 der 80 Kommunen mit mehr als 100.000 Einwohnern, für mindestens 668 der 1.518 Kommunen mit 10.000 bis 100.000 Einwohnern und für mindestens 2.838 der 9.156 Kommunen mit bis zu 10.000 Einwohnern liege ein abgeschlossener Wärmeplan vor. Die Gesamtkosten für die Wärmepläne beziffert die Bundesregierung auf 455 Millionen Euro. (hib)

🏗️ Serielles Sanieren nimmt Fahrt auf – vom Pionierprojekt in die Breite! Wie schaffen wir es, den Gebäudebestand schneller, wirtschaftlicher und zugleich klimaneutral zu machen? Darüber diskutierten heute auf der @[EXPO REAL (Messe München)] am Verbände+ Stand @[Stolte Christian] (@[Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)], @[Tim-Oliver Müller] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]) und GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser], moderiert von @[Michael Neitzel]. Im Mittelpunkt: die neue Rahmenvereinbarung SerSan 1.0 von GdW, Bauindustrie und dena. Und das Interesse des Marktes ist groß: 48 Teilnahmeanträge sind eingegangen – von regionalen ebenso wie überregionalen Anbietern. 💬 „Die Offenheit unserer Mitgliedsunternehmen für das serielle Sanieren hat deutlich zugenommen“, betonte Ingeborg Esser. Die Rahmenvereinbarung soll insbesondere kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen einen deutlich einfacheren und schnelleren Zugang zu seriellen Sanierungslösungen ermöglichen – wesentliche Schritte des aufwendigen europäischen Vergabeverfahrens werden bereits vorweggenommen. Das Potenzial ist enorm: Sechs unterschiedliche Gebäudetypen sowie verschiedene Sanierungs- und Effizienzstandards sollen dafür sorgen, dass Lösungen für einen möglichst breiten Bestand angeboten werden können. Klar wurde in der Diskussion aber auch: Klimaneutralität darf nicht mit maximaler Effizienz jedes einzelnen Gebäudes verwechselt werden. Entscheidend ist der Blick auf den gesamten Bestand. Begrenzte finanzielle Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie die größte CO₂-Wirkung entfalten. Der GdW setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, auch EH 85 angemessen in der Förderung zu berücksichtigen. 🏭 Serielles Sanieren bietet dabei mehr als Kostenvorteile: Vorfertigung, Digitalisierung sowie die Verbindung von Planung und Bauen können Geschwindigkeit, Produktivität und Qualität deutlich erhöhen. Gleichzeitig schafft die Rahmenvereinbarung mehr Planungssicherheit für die Unternehmen und erleichtert Wohnungsunternehmen die Vergabe. Jetzt kommt es darauf an, aus dem großen Marktinteresse konkrete Projekte zu machen. Denn eines ist sicher: Serielles Sanieren ist längst mehr als ein Experiment – es kann zu einem wichtigen Baustein für den klimaneutralen Gebäudebestand werden.

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