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Aktuelle Meldungen

10. September 2026
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Mehr Strom aus erneuerbaren Energien

Im ersten Halbjahr 2026 wurden in Deutschland 230,6 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und in das Netz eingespeist. Das waren 4,5 Prozent mehr Strom als im ersten Halbjahr 2025. Die Stromeinspeisung aus erneuerbaren Energiequellen stieg dabei im Vergleich um 6,5 Prozent. Damit stammten 59,1 Prozent des gesamten inländisch produzierten Stroms aus erneuerbaren Quellen. (destatis)

Kritik an Wärmeplanungsgesetz

Sachverständige haben bei einer Anhörung im Ausschuss für Wirtschaft und Energie erheblichen Änderungsbedarf an dem Gesetzentwurf zur Änderung des Wärmeplanungsgesetzes angemeldet, demnach sei eine fundierte Kostenplanung und ein verlässliches Projektmanagement mit umfassender Fördermittelstrategie notwendig. Mit der Novelle soll ein stark vereinfachtes Verfahren für Kommunen bis 15.000 Einwohner geschaffen werden. (hib)

Bundesregierung
will Baukosten senken

Die Bundesregierung sieht die Senkung der Baukosten als ein zentrales Anliegen. Daher würden die Entwicklung und Erprobung von innovativen Bauweisen und Baustoffen mit dem Ziel, Bauprozesse effizienter und kostengünstiger zu gestalten, unterstützt. Die Erkenntnisse aus fachlichen Auswertungen und Forschungsarbeiten zu den Potenzialen serieller, industrieller und robotergestützter Bauweisen für eine Senkung der Baukosten im Wohnungsbau würden zeigen, dass diese Bauweisen vor allem Planungs‑ und Bauzeiten verkürzen, Abläufe standardisieren und Kostenrisiken reduzieren könnten. (hib)

🏗️ Serielles Sanieren nimmt Fahrt auf – vom Pionierprojekt in die Breite! Wie schaffen wir es, den Gebäudebestand schneller, wirtschaftlicher und zugleich klimaneutral zu machen? Darüber diskutierten heute auf der @[EXPO REAL (Messe München)] am Verbände+ Stand @[Stolte Christian] (@[Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)], @[Tim-Oliver Müller] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]) und GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser], moderiert von @[Michael Neitzel]. Im Mittelpunkt: die neue Rahmenvereinbarung SerSan 1.0 von GdW, Bauindustrie und dena. Und das Interesse des Marktes ist groß: 48 Teilnahmeanträge sind eingegangen – von regionalen ebenso wie überregionalen Anbietern. 💬 „Die Offenheit unserer Mitgliedsunternehmen für das serielle Sanieren hat deutlich zugenommen“, betonte Ingeborg Esser. Die Rahmenvereinbarung soll insbesondere kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen einen deutlich einfacheren und schnelleren Zugang zu seriellen Sanierungslösungen ermöglichen – wesentliche Schritte des aufwendigen europäischen Vergabeverfahrens werden bereits vorweggenommen. Das Potenzial ist enorm: Sechs unterschiedliche Gebäudetypen sowie verschiedene Sanierungs- und Effizienzstandards sollen dafür sorgen, dass Lösungen für einen möglichst breiten Bestand angeboten werden können. Klar wurde in der Diskussion aber auch: Klimaneutralität darf nicht mit maximaler Effizienz jedes einzelnen Gebäudes verwechselt werden. Entscheidend ist der Blick auf den gesamten Bestand. Begrenzte finanzielle Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie die größte CO₂-Wirkung entfalten. Der GdW setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, auch EH 85 angemessen in der Förderung zu berücksichtigen. 🏭 Serielles Sanieren bietet dabei mehr als Kostenvorteile: Vorfertigung, Digitalisierung sowie die Verbindung von Planung und Bauen können Geschwindigkeit, Produktivität und Qualität deutlich erhöhen. Gleichzeitig schafft die Rahmenvereinbarung mehr Planungssicherheit für die Unternehmen und erleichtert Wohnungsunternehmen die Vergabe. Jetzt kommt es darauf an, aus dem großen Marktinteresse konkrete Projekte zu machen. Denn eines ist sicher: Serielles Sanieren ist längst mehr als ein Experiment – es kann zu einem wichtigen Baustein für den klimaneutralen Gebäudebestand werden.

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