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Aktuelle Meldungen

9. Juli 2026
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Bund plant Wohngeldkürzungen

Die Bundesregierung plant eine Reform des Wohngelds. Hintergrund sind Konsolidierungsmaßnahmen für den Bundeshaushalt 2027. Die zuständigen Ressorts sollen vereinbarte Sparmaßnahmen bis zur Verabschiedung des Haushaltsentwurfs umsetzen. Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft kritisierte dieses Vorhaben und warnt vor mehr Mietschulden, sozialen Härten und mehr Druck in angespannten Quartieren. ⇒(wi)

Wohnimmobilien dominieren Markt

2025 stiegen die Zahl der Kaufverträge als auch die Preise für Wohnimmobilien. Gleichzeitig blieben die regionalen Unterschiede erheblich. Das geht aus aktuellen Daten des Arbeitskreises der Oberen Gutachterausschüsse hervor. Bundesweit wurden 2025 rund 872.000 Immobilienkaufverträge registriert, acht Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Geldumsatz erhöhte sich um 13 Prozent auf 278 Milliarden Euro. Damit legte er bereits im zweiten Jahr in Folge zweistellig zu. Mehr als 70 Prozent des gesamten Immobilieninvestitionsvolumens flossen in den Kauf von Wohnimmobilien. ⇒(wi)

Lebenserwartung erreicht
Höchstwert

Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt betrug in Deutschland im Jahr 2025 für Frauen 83,6 Jahre und für Männer 79,1 Jahre. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, stieg die Lebenserwartung damit im Vergleich zum Vorjahr bei Frauen um knapp zwei Monate und bei Männern um etwa drei Monate. Beide Geschlechter erreichten damit neue Höchstwerte. ⇒(destatis)

Mehr Baugenehmigungen – aber trübe Stimmung beim #Wohnungsbau 🏗️ Die Baugenehmigungen steigen zwar (August: +6,8 %), doch von einer echten Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sind wir weit entfernt. Die harten Fakten: 👉 Massive Lücke: Wir brauchen jährlich 320.000 neue Wohnungen, erwarten in diesem Jahr aber nur rund 200.000 Fertigstellungen. 👉 Getrübtes Klima: Das ifo-Institut meldet für September -25,1 Punkte im Wohnungsbau; 41,3 % der Unternehmen klagen über Auftragsmangel. 👉 Das Kernproblem: Solange sich der Neubau wirtschaftlich nicht rechnet, bleiben genehmigte Wohnungen schlicht ungebaut. Was jetzt geschehen muss: 1. Gebäudetyp E schnell umsetzen: Einfacher Gebäudebasisstandard („E wie einfach“) baut kostentreibende Anforderungen ab. 2. Verlässliche Förderung: Förderlücken bei der Neubauförderung (EH55-Plus) und Kürzungen für 2027 müssen unbedingt vermieden werden. 3. Rahmen- und Investitionsbedingungen verbessern: Die Investorenkonferenz der Bundesregierung am 19./20. Oktober muss endlich konkrete wirtschaftliche Taten liefern.

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