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Aktuelle Meldungen

25. Juni 2026
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Gebäudemodernisierungsgesetz stößt auf Kritik

Das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), mit dem die Bundesregierung das Gebäudeenergiegesetz ablösen will, ist bei Sachverständigen auf massive Kritik gestoßen. Die Experten bemängelten in der öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie am 22. Juni 2026 vor allem bürokratische Überlastung, soziale Risiken für Verbraucher und mangelnde Praxistauglichkeit, und sie äußern verfassungsrechtliche Bedenken.⇒(wi)

Über vier Millionen Geflüchtete
in Deutschland

In Deutschland lebten im Jahr 2025 über vier Millionen Menschen, die aus Gründen von Flucht, Vertreibung oder auf der Suche nach internationalem Schutz eingewandert sind. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Weltflüchtlingstags sowie des Gedenktags für die Opfer von Flucht und Vertreibung am 20. Juni 2026 auf Basis von Erstergebnissen des Mikrozensus mitteilte, sind 3,3 Millionen Menschen seit 1950 aus Gründen von Flucht und Vertreibung zugewandert. ⇒(destatis)

Babyboomer-Ausstieg
verschärft Fachkräftemangel

In den kommenden 15 Jahren erreichen rund 13,3 Millionen Erwerbspersonen in Deutschland das gesetzliche Rentenalter von 67 Jahren. Damit würden dem Arbeitsmarkt bis 2040 rund 30 Prozent der heutigen Erwerbspersonen verloren gehen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Jüngere Altersgruppen können diese Lücke zahlenmäßig nicht schließen. Zugleich zeigt sich, dass die Erwerbsbeteiligung älterer Menschen weiter steigt. ⇒(destatis)

Mehr Baugenehmigungen – aber trübe Stimmung beim #Wohnungsbau 🏗️ Die Baugenehmigungen steigen zwar (August: +6,8 %), doch von einer echten Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sind wir weit entfernt. Die harten Fakten: 👉 Massive Lücke: Wir brauchen jährlich 320.000 neue Wohnungen, erwarten in diesem Jahr aber nur rund 200.000 Fertigstellungen. 👉 Getrübtes Klima: Das ifo-Institut meldet für September -25,1 Punkte im Wohnungsbau; 41,3 % der Unternehmen klagen über Auftragsmangel. 👉 Das Kernproblem: Solange sich der Neubau wirtschaftlich nicht rechnet, bleiben genehmigte Wohnungen schlicht ungebaut. Was jetzt geschehen muss: 1. Gebäudetyp E schnell umsetzen: Einfacher Gebäudebasisstandard („E wie einfach“) baut kostentreibende Anforderungen ab. 2. Verlässliche Förderung: Förderlücken bei der Neubauförderung (EH55-Plus) und Kürzungen für 2027 müssen unbedingt vermieden werden. 3. Rahmen- und Investitionsbedingungen verbessern: Die Investorenkonferenz der Bundesregierung am 19./20. Oktober muss endlich konkrete wirtschaftliche Taten liefern.

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