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Aktuelle Meldungen

10. Juni 2026
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Sonder-Bauministerkonferenz
mit EU-Themen

Am 11. Juni 2026 findet in Berlin eine Sonder-Bauministerkonferenz statt, zu der auch Matthew Baldwin, Leiter der Wohnungsbau-Taskforce der Europäischen Kommission, erwartet wird. Im Fokus der Konferenz stehen insbesondere Bürokratieabbau und Verfahrensbeschleunigung, die Umsetzung von EU-Richtlinien und Strategien zur Stärkung der Bauwirtschaft sowie ein Beschlussvorschlag von Bayern und Nordrhein-Westfalen mit dem Titel „Vergesellschaftungen Grenzen setzen”.

Neubau setzt auf Wärmepumpen

Knapp drei Viertel (73,6 Prozent) der rund 58.900 im Jahr 2025 fertiggestellten Wohngebäude in Deutschland nutzen hauptsächlich Wärmepumpen zur Erzeugung der Heizenergie. Wärmepumpen kommen vor allem in Ein- und Zweifamilienhäusern zum Einsatz. In Neubauten mit drei oder mehr Wohnungen liegt der Anteil bei 52,7 Prozent. (destatis)

Geringere Ausgaben
für Integrationskosten

Die finanziellen Leistungen des Bundes im Kontext von Flucht und Migration lagen 2025 bei 24,8 Milliarden Euro. Das sind 3,2 Milliarden Euro weniger als 2024, wie aus dem Bericht der Bundesregierung über Maßnahmen des Bundes zur Unterstützung von Ländern und Kommunen im Bereich der Flüchtlings- und Integrationskosten und die Mittelverwendung durch die Länder im Jahr 2025 hervorgeht. (hib)

🏗️ Serielles Sanieren nimmt Fahrt auf – vom Pionierprojekt in die Breite! Wie schaffen wir es, den Gebäudebestand schneller, wirtschaftlicher und zugleich klimaneutral zu machen? Darüber diskutierten heute auf der @[EXPO REAL (Messe München)] am Verbände+ Stand @[Stolte Christian] (@[Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)], @[Tim-Oliver Müller] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]) und GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser], moderiert von @[Michael Neitzel]. Im Mittelpunkt: die neue Rahmenvereinbarung SerSan 1.0 von GdW, Bauindustrie und dena. Und das Interesse des Marktes ist groß: 48 Teilnahmeanträge sind eingegangen – von regionalen ebenso wie überregionalen Anbietern. 💬 „Die Offenheit unserer Mitgliedsunternehmen für das serielle Sanieren hat deutlich zugenommen“, betonte Ingeborg Esser. Die Rahmenvereinbarung soll insbesondere kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen einen deutlich einfacheren und schnelleren Zugang zu seriellen Sanierungslösungen ermöglichen – wesentliche Schritte des aufwendigen europäischen Vergabeverfahrens werden bereits vorweggenommen. Das Potenzial ist enorm: Sechs unterschiedliche Gebäudetypen sowie verschiedene Sanierungs- und Effizienzstandards sollen dafür sorgen, dass Lösungen für einen möglichst breiten Bestand angeboten werden können. Klar wurde in der Diskussion aber auch: Klimaneutralität darf nicht mit maximaler Effizienz jedes einzelnen Gebäudes verwechselt werden. Entscheidend ist der Blick auf den gesamten Bestand. Begrenzte finanzielle Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie die größte CO₂-Wirkung entfalten. Der GdW setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, auch EH 85 angemessen in der Förderung zu berücksichtigen. 🏭 Serielles Sanieren bietet dabei mehr als Kostenvorteile: Vorfertigung, Digitalisierung sowie die Verbindung von Planung und Bauen können Geschwindigkeit, Produktivität und Qualität deutlich erhöhen. Gleichzeitig schafft die Rahmenvereinbarung mehr Planungssicherheit für die Unternehmen und erleichtert Wohnungsunternehmen die Vergabe. Jetzt kommt es darauf an, aus dem großen Marktinteresse konkrete Projekte zu machen. Denn eines ist sicher: Serielles Sanieren ist längst mehr als ein Experiment – es kann zu einem wichtigen Baustein für den klimaneutralen Gebäudebestand werden.

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