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Aktuelle Meldungen

16. April 2026
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Neubaupreise gestiegen

Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind im Februar 2026 gegenüber Februar 2025 um 3,3 Prozent gestiegen. Im November 2025 hatte der Preisanstieg im Vorjahresvergleich 3,2 Prozent betragen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, erhöhten sich die Baupreise im Februar 2026 gegenüber November 2025 um
1,5 Prozent. (destatis)

Keine Einigung beim
Gebäudemodernisierungsgesetz

Das Gebäudemodernisierungsgesetz, mit dem das Heizungsgesetz ersetzt werden soll, verzögert sich weiter. Statt wie ursprünglich geplant vor Ostern soll der Gesetzentwurf nun erst Ende April ins Kabinett eingebracht werden. Hintergrund sind anhaltende Differenzen innerhalb der Koalition. Union und SPD konnten sich bislang nur auf Eckpunkte verständigen, eine konkrete Ausarbeitung steht noch aus. (wi)

4.460 leerstehende Wohnungen im Bundesbestand

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) verfügt aktuell über rund 38.200 Wohnungen, darunter rund 33.700 in Mehrfamilienhäusern. Wie der Informationsdienst heute im bundestag (hib) berichtete, besitzt die BImA rund 37.200 Wohnungen, die dem Wohnungsmarkt zu Wohnzwecken zur Verfügung stehen. Hinzu kommen rund 1.000 nicht marktaktive Wohnungen, die aufgrund von anderen Verwertungsoptionen nicht zur Wiedervermietung vorgesehen sind. Derzeit stehen insgesamt rund 4.460 Wohnungen leer, darunter 3.434 aus dem marktaktiven Bestand. (hib)

🏗️ Baugenehmigungen steigen – jetzt muss aus Zuversicht bezahlbarer Wohnraum werden Die Genehmigungszahlen zeigen weiter nach oben: Im Juli wurden bundesweit 22.500 Wohnungen genehmigt, 1,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Von Januar bis Juli waren es 148.800 Wohnungen – ein Plus von 12,9 Prozent. Besonders wichtig für den Mietwohnungsbau: Bei neuen Mehrfamilienhäusern stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen um 15,1 Prozent auf 79.700. Das ist ein ermutigendes Signal. Aber: Eine Genehmigung ist noch keine gebaute und vor allem keine bezahlbare Wohnung. Auch die jüngste ifo-Umfrage zeigt: Die Zuversicht im Wohnungsbau wächst, die aktuelle Geschäftslage bleibt jedoch schwierig. Was jetzt zählt: 🏠 Baukosten dauerhaft senken – mit einem praxistauglichen Gebäude-Basisstandard und weniger kostentreibenden Anforderungen. 🏠 Gebäudetyp E endlich rechtssicher machen. Die Verzögerungen dürfen so nicht weitergehen. 🏠 Serielles und modulares Bauen stärken und Planungs- und Genehmigungsverfahren vereinfachen und beschleunigen. 🏠 Neubauförderung verlässlich gestalten, insbesondere für das bezahlbare mittlere Mietsegment, und die EH55-Plus-Förderung über das Jahresende hinaus fortführen. 🏠 Bei der Sonder-AfA nach § 7b EStG das vorgeschriebene Effizienzhaus-Niveau auf den kostengünstigeren EH55-Standard absenken. 📣 Bezahlbarer Neubau braucht mehr als steigende Genehmigungszahlen. Er braucht Rahmenbedingungen, unter denen Wohnungsunternehmen tatsächlich bauen können – und Menschen sich die entstehenden Wohnungen leisten können.

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