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Aktuelle Meldungen

5. März 2026
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Subventionen für kleine
Solaranlagen fallen weg

Das Bundeswirtschaftsministerium plant, die feste Einspeisevergütung für neue Solaranlagen bis zu einer Spitzenleistung von 25 Kilowatt-Peak (kWp) abzuschaffen. Betreiber sollen ihren Strom künftig selbst vermarkten, wie die WELT am 3. März 2026 berichtete. Hintergrund sind EU-Vorgaben und hohe Haushaltskosten: 2024 flossen rund 10 Milliarden Euro an Mitteln aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in die Solarenergie. Der Ausbaupfad bis 2030 soll bestehen bleiben. Mehr zur EEG-Novelle auf Seite 2 (wi)

Gaspreise steigen nach LNG-Ausfall deutlich

Nach der Sperrung der Straße von Hormus und dem Ausfall Qatars als LNG-Exporteur sind die Gaspreise stark gestiegen. Laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 3. März 2026 kletterte der Großhandelspreis zeitweise um fast 50 Prozent auf über 47 Euro je Megawattstunde. Experten warnen vor weiterem Aufwärtsdruck und erschwerter Befüllung der europäischen Speicher. Bundesregierung und EU sehen derzeit keine akute Versorgungsgefahr. (wi)

Reallöhne legen weiter zu

Die Nominallöhne in Deutschland lagen 2025 um 4,2 Prozent über dem Vorjahr, bei einem Anstieg der Verbraucherpreise von 2,2 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am 27. Februar 2026 weiter mitteilte, erhöhten sich damit die Reallöhne um 1,9 Prozent. Nach Rückgängen zwischen 2020 und 2023 setzte sich der Erholungstrend fort. Das Reallohnniveau erreichte 2025 mit 100 Punkten nahezu wieder den Stand von 2019. (destatis)

Mehr Baugenehmigungen – aber trübe Stimmung beim #Wohnungsbau 🏗️ Die Baugenehmigungen steigen zwar (August: +6,8 %), doch von einer echten Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sind wir weit entfernt. Die harten Fakten: 👉 Massive Lücke: Wir brauchen jährlich 320.000 neue Wohnungen, erwarten in diesem Jahr aber nur rund 200.000 Fertigstellungen. 👉 Getrübtes Klima: Das ifo-Institut meldet für September -25,1 Punkte im Wohnungsbau; 41,3 % der Unternehmen klagen über Auftragsmangel. 👉 Das Kernproblem: Solange sich der Neubau wirtschaftlich nicht rechnet, bleiben genehmigte Wohnungen schlicht ungebaut. Was jetzt geschehen muss: 1. Gebäudetyp E schnell umsetzen: Einfacher Gebäudebasisstandard („E wie einfach“) baut kostentreibende Anforderungen ab. 2. Verlässliche Förderung: Förderlücken bei der Neubauförderung (EH55-Plus) und Kürzungen für 2027 müssen unbedingt vermieden werden. 3. Rahmen- und Investitionsbedingungen verbessern: Die Investorenkonferenz der Bundesregierung am 19./20. Oktober muss endlich konkrete wirtschaftliche Taten liefern.

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