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Aktuelle Meldungen

12. Februar 2026
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Streit um Netzzugang
für Erneuerbare

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) plant, den Stromnetz-Zugang für neue Wind- und Solaranlagen in stark ausgelasteten Regionen neu zu regeln und Entschädigungen bei Abregelungen zu streichen. Ziel sei es, Kosten zu senken und Netzengpässe besser zu managen, wie das Handelsblatt am 10. Februar 2026 berichtete. (wi)

Koalition weist Warnungen
vor Gasmangel zurück

Angesichts niedriger Gasspeicherstände unter 30 Prozent werfen die Grünen Wirtschaftsministerin Reiche laut einem Bericht der WELT vom 9. Februar 2026 Versäumnisse in der Versorgungssicherheit vor. Union und SPD widersprechen und verweisen auf eingehaltene gesetzliche Mindestfüllstände sowie eine stabile Versorgung durch LNG-Terminals und norwegisches Pipeline-Gas. Die Bundesnetzagentur stuft die Lage als beherrschbar ein. (wi)

Nebenkosten treiben
Wohnkosten in NRW

In Nordrhein-Westfalen steigen die Wohnkosten vor allem wegen stark wachsender Nebenkosten schneller als die Mieten, wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung am 10. Februar 2026 berichtete. Laut einer Studie der NRW-Bank hätten sich die Nebenkosten seit 2018 um 47 Prozent erhöht, insbesondere durch Heizkosten, während die Nettokaltmieten im selben Zeitraum deutlich langsamer zulegten. Die Warmmieten näherten sich damit landesweit der Marke von 13 Euro pro ­Quadratmeter. (wi)

Wer in eine Solaranlage investiert, soll künftig draufzahlen. Klingt paradox? Ist es auch. Mit dem aktuellen Festlegungsentwurf zur Netzentgeltreform steht ein grundlegender Kurswechsel im Raum: Betreiber von Solaranlagen sollen künftig einen zusätzlichen pauschalen Aufschlag von bis zu 165 €/Jahr zahlen – unabhängig von der tatsächlichen Netznutzung und unabhängig von der Anlagenleistung. Auch bestehende Anlagen wären betroffen. Aus Sicht der Wohnungswirtschaft ist das problematisch: Prosumer leisten über ihren zusätzlichen Netzstrombezug, etwa durch Wärmepumpe und E-Auto, bereits heute einen erhöhten Beitrag zur Netzfinanzierung. Ein pauschaler Aufschlag, der weder nach Leistung noch nach netzdienlichem Verhalten differenziert, wird dieser Realität nicht gerecht. Besonders kritisch: Im Mehrfamilienhaus würde jede Wohnung belastet und die gerade erst eingeführte Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung damit vielfach unwirtschaftlich. Hinzu kommt der rückwirkende Eingriff in Bestandsanlagen: ein Vertrauensbruch gegenüber all jenen, die auf verlässliche Rahmenbedingungen gesetzt haben. In einem gemeinsamen Appell mit weiteren Verbänden, wie dem @[BSW – Bundesverband Solarwirtschaft e. V.] und @[Haus & Grund Deutschland e.V.] hat der GdW die @[Bundesnetzagentur] daher aufgefordert, auf einen pauschalen Prosumer-Aufschlag zu verzichten. Wenn eine zusätzliche Beteiligung unvermeidbar ist, sollte sie sich an der vereinbarten Einspeisekapazität orientieren. Verursachungsgerecht, bürokratieärmer und mit Bestandsschutz. Die Energiewende braucht Anreize, keine zusätzlichen Hürden. Den gemeinsamen Appell finden Sie hier: https://lnkd.in/eDbhd-WY #Netzentgelte #Energiewende #Photovoltaik #Wohnungswirtschaft #Energiepolitik @[BSW – Bundesverband Solarwirtschaft e. V.] @[Haus & Grund Deutschland e.V.] @[Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)] @[ZVEH] @[BVES Bundesverband Energiespeicher Systeme e.V.] @[DGRV] @[Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e. V. (DGS)] @[Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke e.V. (BDW)] @[Bündnis Bürgerenergie]

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