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Aktuelle Meldungen

7. August 2025
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Bundeskabinett beschließt Vergabebeschleunigungsgesetz

Das Bundeskabinett hat am 6. August 2025 das sogenannte Vergabebeschleunigungsgesetz verabschiedet. Die sozial orientierte Wohnungswirtschaft kritisiert, dass das Gesetz – statt als Beschleuniger – als weiterer Bremsklotz für den Wohnungsbau in Deutschland wirken wird. Mehr dazu auf Seite 3 (wi)

Inflationsrate im Juli 2025 voraussichtlich bei zwei Prozent

Die Inflationsrate in Deutschland wird im Juli 2025 voraussichtlich zwei Prozent betragen. Gemessen wird sie als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilte, steigen die Verbraucherpreise gegenüber Juni 2025 um 0,3 Prozent. Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt im Juli 2025 voraussichtlich +2,7 Prozent. (destatis)

Anteil junger Menschen auf historisch niedrigem Niveau

Der Anteil junger Menschen in Deutschland ist weiterhin auf historisch niedrigem Niveau. Gut 8,3 Millionen Menschen waren zum Ende des Jahres 2024 im Alter von 15 bis 24 Jahren. Demnach war jeder 10. Mensch in diesem Alter, wie das Statistische Bundesamt zum Internationalen Tag der Jugend am 12. August mitteilte. (destatis)

Mehr Baugenehmigungen – aber trübe Stimmung beim #Wohnungsbau 🏗️ Die Baugenehmigungen steigen zwar (August: +6,8 %), doch von einer echten Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sind wir weit entfernt. Die harten Fakten: 👉 Massive Lücke: Wir brauchen jährlich 320.000 neue Wohnungen, erwarten in diesem Jahr aber nur rund 200.000 Fertigstellungen. 👉 Getrübtes Klima: Das ifo-Institut meldet für September -25,1 Punkte im Wohnungsbau; 41,3 % der Unternehmen klagen über Auftragsmangel. 👉 Das Kernproblem: Solange sich der Neubau wirtschaftlich nicht rechnet, bleiben genehmigte Wohnungen schlicht ungebaut. Was jetzt geschehen muss: 1. Gebäudetyp E schnell umsetzen: Einfacher Gebäudebasisstandard („E wie einfach“) baut kostentreibende Anforderungen ab. 2. Verlässliche Förderung: Förderlücken bei der Neubauförderung (EH55-Plus) und Kürzungen für 2027 müssen unbedingt vermieden werden. 3. Rahmen- und Investitionsbedingungen verbessern: Die Investorenkonferenz der Bundesregierung am 19./20. Oktober muss endlich konkrete wirtschaftliche Taten liefern.

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