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Aktuelle Meldungen

2. Juli 2025
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Anpassungen am EU-Klimaziel geplant

Die Europäische Kommission plant, das EU-Klimaziel für 2040 von bisher 90 Prozent aufweichen. Das geht aus einem Entwurf für das Klimagesetz zum 2040er-Ziel hervor, das der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorliegt. Die Kommission hält darin zwar an dem Anfang 2024 ausgerufenen Ziel von 90 Prozent verglichen mit 1990 fest. Sie will den EU-Staaten von 2036 an aber erlauben, sich bis zu drei Prozent CO2-Einsparungen durch Gutschriften für hoch qualifizierte, von den Vereinten Nationen zertifizierte Projekte in Drittstaaten anrechnen zu lassen. (wi)

Mietpreisbremse für möblierte Wohnungen soll verschärft werden

Das Bundesjustizministerium plant eine Neuregelung der Mietpreisbremse für möblierte Wohnungen. Ziel sei es, Schlupflöcher im aktuellen Gesetz zu schließen, die es Vermietern ermöglichen, durch geringe Möblierung höhere Mieten zu verlangen. Künftig soll verhindert werden, dass die Mietpreisbremse durch sogenannte Möblierungszuschläge umgangen wird. (wi)

Erwerbstätigkeit stagniert

Im Mai 2025 waren rund 45,8 Millionen Menschen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes blieb die Zahl der Erwerbstätigen damit saisonbereinigt nahezu unverändert gegenüber dem Vormonat. Letztlich blieb die Erwerbstätigenzahl seit Dezember 2024 nahezu konstant, nach einem Rückgang um 14.000 Personen im Januar 2025 und geringen Anstiegen um 9.000 und 5.000 Personen im Februar und März 2025. Im April 2025 war die Erwerbstätigenzahl gegenüber dem Vormonat gleich geblieben. (destatis)

Mehr Baugenehmigungen – aber trübe Stimmung beim #Wohnungsbau 🏗️ Die Baugenehmigungen steigen zwar (August: +6,8 %), doch von einer echten Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sind wir weit entfernt. Die harten Fakten: 👉 Massive Lücke: Wir brauchen jährlich 320.000 neue Wohnungen, erwarten in diesem Jahr aber nur rund 200.000 Fertigstellungen. 👉 Getrübtes Klima: Das ifo-Institut meldet für September -25,1 Punkte im Wohnungsbau; 41,3 % der Unternehmen klagen über Auftragsmangel. 👉 Das Kernproblem: Solange sich der Neubau wirtschaftlich nicht rechnet, bleiben genehmigte Wohnungen schlicht ungebaut. Was jetzt geschehen muss: 1. Gebäudetyp E schnell umsetzen: Einfacher Gebäudebasisstandard („E wie einfach“) baut kostentreibende Anforderungen ab. 2. Verlässliche Förderung: Förderlücken bei der Neubauförderung (EH55-Plus) und Kürzungen für 2027 müssen unbedingt vermieden werden. 3. Rahmen- und Investitionsbedingungen verbessern: Die Investorenkonferenz der Bundesregierung am 19./20. Oktober muss endlich konkrete wirtschaftliche Taten liefern.

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