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Aktuelle Meldungen

12. Juni 2025
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Zusätzliche BEG-Mittel

Zur Sicherstellung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) hat das Bundesfinanzministerium eine zweite überplanmäßige Verpflichtungsermächtigung in Höhe von bis zu 914.453 Millionen Euro genehmigt. Zur Begründung wird angeführt, dass die im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung 2025 weiter geltende Verpflichtungsermächtigung des Jahres 2024 in Höhe von rund 2,4 Milliarden Euro sowie die bereits erteilte überplanmäßige Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 1,2 Milliarden Euro nahezu vollständig in Anspruch genommen worden seien. Nach Darlegung des Bundeswirtschaftsministeriums reichten die Mittel demnach nur noch bis Anfang Juni. (hib)

Menschen in Deutschland ziehen früher aus

Laut den aktuellen Zahlen des statistischen Bundesamtes verlassen Menschen in Deutschland ihr Elternhaus im EU-Vergleich eher früh. Mit durchschnittlich 23,9 Jahren zogen junge Menschen hierzulande im Jahr 2024 aus dem elterlichen Haushalt aus. Im Durchschnitt aller Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) lag das durchschnittliche Alter bei Auszug mit 26,2 Jahren deutlich höher. (destatis)

Mehr Strom aus fossilen Quellen

Im ersten Quartal 2025 wurden in Deutschland 119,4 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert und in das Stromnetz eingespeist. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte, waren das 1,9 Prozent weniger Strom als im ersten Quartal 2024. Etwas mehr als die Hälfte des inländisch erzeugten Stroms stammte aus konventionellen Energieträgern. Insgesamt stieg die Stromerzeugung aus diesen fossilen Quellen gegenüber dem Vorjahresquartal um 19,3 Prozent. (destatis)

Mehr Baugenehmigungen – aber trübe Stimmung beim #Wohnungsbau 🏗️ Die Baugenehmigungen steigen zwar (August: +6,8 %), doch von einer echten Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sind wir weit entfernt. Die harten Fakten: 👉 Massive Lücke: Wir brauchen jährlich 320.000 neue Wohnungen, erwarten in diesem Jahr aber nur rund 200.000 Fertigstellungen. 👉 Getrübtes Klima: Das ifo-Institut meldet für September -25,1 Punkte im Wohnungsbau; 41,3 % der Unternehmen klagen über Auftragsmangel. 👉 Das Kernproblem: Solange sich der Neubau wirtschaftlich nicht rechnet, bleiben genehmigte Wohnungen schlicht ungebaut. Was jetzt geschehen muss: 1. Gebäudetyp E schnell umsetzen: Einfacher Gebäudebasisstandard („E wie einfach“) baut kostentreibende Anforderungen ab. 2. Verlässliche Förderung: Förderlücken bei der Neubauförderung (EH55-Plus) und Kürzungen für 2027 müssen unbedingt vermieden werden. 3. Rahmen- und Investitionsbedingungen verbessern: Die Investorenkonferenz der Bundesregierung am 19./20. Oktober muss endlich konkrete wirtschaftliche Taten liefern.

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