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Aktuelle Meldungen

5. Juni 2025
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Inflationsrate bei 2,1 Prozent

Die Inflationsrate in Deutschland wird im Mai 2025 voraussichtlich 2,1 Prozent betragen. Wie das Statistische Bundesamt nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilte, steigen die Verbraucherpreise gegenüber April 2025 um 0,1 Prozent. Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt im Mai 2025 voraussichtlich 2,8 Prozent. (destatis)

Stromeinsparungen geplant

Union und SPD haben im Koalitionsvertrag vereinbart, Stromverbraucher und Unternehmen um mindestens fünf Cent pro Kilowattstunde (kWh) zu entlasten. Geplant sind eine Absenkung der Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß und die Reduzierung der Umlagen. Werden die geplanten Maßnahmen umgesetzt, könnten Verbraucher laut neuen Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) rund 5,5 Cent pro kWh Strom einsparen. Für eine vierköpfige Familie mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 4.000 kWh entspräche das einer Entlastung von etwa 220 Euro pro Jahr. (wi)

Weniger Abfallaufkommen

Im Jahr 2023 sind in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen 380,1 Millionen Tonnen Abfälle angefallen. Wie das Statistische Bundesamt zum Internationalen Tag der Umwelt am 5. Juni 2025 weiter mitteilte, waren das 4,8 Prozent oder 19 Millionen Tonnen Abfälle weniger als im Vorjahr. Damit sank das jährliche Abfallaufkommen seit dem Höchststand von 417,2 Millionen Tonnen im Jahr 2018 kontinuierlich. Weniger Abfälle als im Jahr 2023 waren in Deutschland zuletzt 2010 angefallen. (destatis)

Mehr Baugenehmigungen – aber trübe Stimmung beim #Wohnungsbau 🏗️ Die Baugenehmigungen steigen zwar (August: +6,8 %), doch von einer echten Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sind wir weit entfernt. Die harten Fakten: 👉 Massive Lücke: Wir brauchen jährlich 320.000 neue Wohnungen, erwarten in diesem Jahr aber nur rund 200.000 Fertigstellungen. 👉 Getrübtes Klima: Das ifo-Institut meldet für September -25,1 Punkte im Wohnungsbau; 41,3 % der Unternehmen klagen über Auftragsmangel. 👉 Das Kernproblem: Solange sich der Neubau wirtschaftlich nicht rechnet, bleiben genehmigte Wohnungen schlicht ungebaut. Was jetzt geschehen muss: 1. Gebäudetyp E schnell umsetzen: Einfacher Gebäudebasisstandard („E wie einfach“) baut kostentreibende Anforderungen ab. 2. Verlässliche Förderung: Förderlücken bei der Neubauförderung (EH55-Plus) und Kürzungen für 2027 müssen unbedingt vermieden werden. 3. Rahmen- und Investitionsbedingungen verbessern: Die Investorenkonferenz der Bundesregierung am 19./20. Oktober muss endlich konkrete wirtschaftliche Taten liefern.

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