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Aktuelle Meldungen

15. Mai 2025
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Hohe Wohnkosten

Die Menschen in Deutschland geben durchschnittlich jeden vierten Euro für das Wohnen aus. Das zeigen aktuelle Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat, die vom Statistischen Bundesamt ausgewertet wurden. Demnach machten die Wohnkosten im vergangenen Jahr 24,5 Prozent des verfügbaren Einkommens aus – das sind 5,3 Prozentpunkte mehr als im EU-Durchschnitt. Im Vergleich zu 2023 bedeutet das eine leichte Entlastung: Damals lag der Anteil noch bei 25,2 Prozent. (wi)

Merz will Strompreise senken

Die neue Bundesregierung will die Gasspeicherumlage abschaffen, die Stromsteuer auf das EU-Mindestmaß senken und die Netzentgelte deutlich reduzieren. Diese Maßnahmen sollen Energie für Haushalte, Mittelstand und Industrie günstiger machen. Ziel seien dauerhaft niedrige, planbare und international wettbewerbsfähige Strompreise, heißt es im Koalitionsvertrag. (wi)

Umfrage zu neuer Grundsteuer

Eine aktuelle Auswertung der Steuersoftware WISO Steuer zeigt, dass die Reform der Grundsteuer für einen Großteil der Eigentümer mit Mehrkosten verbunden ist. Von über 46.000 analysierten Fällen – laut Anbieter repräsentativ verteilt – müssen rund zwei Drittel künftig mehr zahlen, teils deutlich mehr als zuvor. Auslöser der Reform war ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Die bisherigen Einheitswerte, die seit Jahrzehnten als Berechnungsgrundlage dienten, wurden 2018 für verfassungswidrig erklärt. Mit der Reform soll die Grundsteuer nun auf einer zeitgemäßen, marktnahen und gerechteren Bewertung beruhen. (wi)

Mehr Baugenehmigungen – aber trübe Stimmung beim #Wohnungsbau 🏗️ Die Baugenehmigungen steigen zwar (August: +6,8 %), doch von einer echten Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sind wir weit entfernt. Die harten Fakten: 👉 Massive Lücke: Wir brauchen jährlich 320.000 neue Wohnungen, erwarten in diesem Jahr aber nur rund 200.000 Fertigstellungen. 👉 Getrübtes Klima: Das ifo-Institut meldet für September -25,1 Punkte im Wohnungsbau; 41,3 % der Unternehmen klagen über Auftragsmangel. 👉 Das Kernproblem: Solange sich der Neubau wirtschaftlich nicht rechnet, bleiben genehmigte Wohnungen schlicht ungebaut. Was jetzt geschehen muss: 1. Gebäudetyp E schnell umsetzen: Einfacher Gebäudebasisstandard („E wie einfach“) baut kostentreibende Anforderungen ab. 2. Verlässliche Förderung: Förderlücken bei der Neubauförderung (EH55-Plus) und Kürzungen für 2027 müssen unbedingt vermieden werden. 3. Rahmen- und Investitionsbedingungen verbessern: Die Investorenkonferenz der Bundesregierung am 19./20. Oktober muss endlich konkrete wirtschaftliche Taten liefern.

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