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Aktuelle Meldungen

8. Mai 2025
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Verena Hubertz wird Bauministerin

Der Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD ist unterzeichnet, die Ressortverteilung steht fest: Verena Hubertz, bisher stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, übernimmt das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Die sozial orientierte Wohnungswirtschaft gratuliert der gebürtigen Triererin zu ihrem neuen Amt. Mehr dazu auf Seite 5. (wi)

Arbeitslosigkeit auf Höchststand

Die Lage am deutschen Arbeitsmarkt verschlechtert sich spürbar: Neue Zahlen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigen, dass die Zahl der Arbeitslosen im August voraussichtlich die Drei-Millionen-Marke überschreiten wird. Für das Gesamtjahr rechnet das IW mit einer durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 6,3 Prozent – dem höchsten Stand seit 2011.

Bruttinlandsprodukt leicht gestiegen

Das Bruttoinlandsprodukt ist im ersten Quartal 2025 gegenüber dem vierten Quartal 2024 um 0,2 Prozent gestiegen, nachdem es im vierten Quartal 2024 zum dritten Quartal 2024 um 0,2 Prozent zurückgegangen war. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, waren sowohl die privaten Konsumausgaben als auch die Investitionen höher als im Vorquartal.

#Gebäudemodernisierungsgesetz: Mehr Flexibilität – aber wichtige Chancen bleiben ungenutzt 🏗️🌡️ Das Gebäudemodernisierungsgesetz wurde heute in zweiter und dritter Lesung im #Bundestag und anschließend im #Bundesrat beschlossen. Positiv ist, dass damit grundsätzlich wieder mehr #Technologieoffenheit und #Flexibilität geschaffen wird. Doch aus Sicht der sozial orientierten #Wohnungswirtschaft bleibt das Gesetz weit hinter den Anforderungen der Praxis zurück. Die zentralen Kritikpunkte im Überblick: ❌ Fehlender #Flottenansatz: Statt jedes Gebäude isoliert betrachten zu müssen, brauchen wir die Möglichkeit, Investitionen über Bestände und #Quartiere hinweg zu steuern. So könnten wir dort sanieren, wo jeder investierte Euro die maximale #CO₂-Einsparung bringt. ❌ Verzerrte Kostenaufteilung: Die vorgesehene pauschale Beteiligung der sozial orientierten #Wohnungsunternehmen an #Energiekosten bricht mit dem bewährten CO₂-#Stufenmodell. Unternehmen werden für Kosten in die Pflicht genommen, die sie weder verursachen noch beeinflussen können – das setzt völlig falsche Anreize. ❌ #Bürokratie-Monster statt Beschleuniger: Neue Informations-, Dokumentations- und Vorlagepflichten erhöhen den Verwaltungsaufwand massiv, statt #Modernisierungen schneller und wirtschaftlicher zu machen. ❌ #Planungsunsicherheit durch Förderkürzungen: Dass die Bundesförderung für effiziente Gebäude (#BEG) kurzfristig gekürzt wird – gerade für Mehrfamilienhäuser –, trifft genau die Unternehmen, die den sozialen Wohnungsbestand klimaneutral transformieren müssen. Zudem gilt: #Ordnungsrecht und #Förderung müssen Hand in Hand gehen. Höhere gesetzliche Anforderungen können nur dann ihre Wirkung entfalten, wenn sie von einer verlässlichen und auskömmlichen Förderkulisse begleitet werden.

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