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Aktuelle Meldungen

24. April 2025
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Kritik an BEG-Förderung

Die Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG) unterstützt die energetische Sanierung von Gebäuden mit Milliardenbeträgen. Ein Evaluierungsbericht des BMWK zeigt Einsparungen von rund 7,5 Terawattstunden Energie und 2,2 Millionen Tonnen CO₂ jährlich. Doch der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft kritisiert die Ausrichtung der Förderung: Ein großer Teil der Mittel fließt an Haushalte mit überdurchschnittlichem Einkommen, während Menschen mit geringeren Einkommen und Mieter kaum profitieren. Zudem sind die Kosten für Rundum-Sanierungen im Verhältnis zum Klima-Nutzen deutlich zu hoch, während Einzelmaßnahmen wesentlich günstiger und effektiver sind. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe. (wi)

Unternehmensprognosen weiter pessimistisch

Mehr als jedes dritte Unternehmen plant im laufenden Jahr einen Abbau von Arbeitsplätzen, so das Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Rund 35 Prozent der befragten Unternehmen erwarten einen Rückgang ihrer Investitionen im Vergleich zu 2024. Besonders pessimistisch zeigt sich die Bauwirtschaft: Neben der Industrie bleibt auch hier die Stimmung angespannt. (wi)

Kaum Wohnungen aus Büros

Laut einer Studie von Bulwiengesa im Auftrag der Berlin Hyp könnten in deutschen Großstädten etwa 152.000 Wohnungen entstehen, wenn leerstehende Büros umgewandelt würden – doch in der Praxis scheitert dies meist. Demnach verhindern strenge Bauvorschriften, hohe technische Anforderungen, mangelnde Wirtschaftlichkeit und unattraktive Lagen in Gewerbegebieten die Umsetzung. (wi)

Mehr Baugenehmigungen – aber trübe Stimmung beim #Wohnungsbau 🏗️ Die Baugenehmigungen steigen zwar (August: +6,8 %), doch von einer echten Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sind wir weit entfernt. Die harten Fakten: 👉 Massive Lücke: Wir brauchen jährlich 320.000 neue Wohnungen, erwarten in diesem Jahr aber nur rund 200.000 Fertigstellungen. 👉 Getrübtes Klima: Das ifo-Institut meldet für September -25,1 Punkte im Wohnungsbau; 41,3 % der Unternehmen klagen über Auftragsmangel. 👉 Das Kernproblem: Solange sich der Neubau wirtschaftlich nicht rechnet, bleiben genehmigte Wohnungen schlicht ungebaut. Was jetzt geschehen muss: 1. Gebäudetyp E schnell umsetzen: Einfacher Gebäudebasisstandard („E wie einfach“) baut kostentreibende Anforderungen ab. 2. Verlässliche Förderung: Förderlücken bei der Neubauförderung (EH55-Plus) und Kürzungen für 2027 müssen unbedingt vermieden werden. 3. Rahmen- und Investitionsbedingungen verbessern: Die Investorenkonferenz der Bundesregierung am 19./20. Oktober muss endlich konkrete wirtschaftliche Taten liefern.

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