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Aktuelle Meldungen

17. April 2025
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Inflation bei 2,2 Prozent

Die Inflationsrate in Deutschland lag im März 2025 bei 2,2 Prozent. Im Januar und Februar 2025 hatte sie jeweils bei 2,3 Prozent und zuvor im Dezember 2024 bei 2,6 Prozent gelegen. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, dämpfte die Preisentwicklung bei Energie auch im März 2025 die Inflationsrate. Dagegen hat sich der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln erneut verstärkt. Zudem blieben insbesondere die überdurchschnittlichen Preiserhöhungen bei Dienstleistungen inflationstreibend. Gegenüber dem Vormonat Februar 2025 stiegen die Verbraucherpreise im März 2025 um 0,3 Prozent. (destatis)

Baupreise gestiegen

Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind im Februar 2025 um 3,2 Prozent gegenüber Februar 2024 gestiegen. Im November 2024, dem vorherigen Berichtsmonat der Statistik, hatte der Preisanstieg im Vorjahresvergleich 3,1 Prozent betragen. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, erhöhten sich die Baupreise im Februar 2025 gegenüber November 2024 um 1,4 Prozent. Mehr dazu auf Seite 6. (destatis)

Hamburg senkt ökologische Baustandards

Die Stadt Hamburg will die energetischen Anforderungen für Neubauten senken – von EH 40 auf EH 55. Das Absenken der Öko-Standards beim Neubau und bei der Sanierung von Gebäuden soll nun konkret in das Regierungsprogramm des neuen rot-grünen Senats einfließen. Bereits Ende Februar hatte Hamburgs Bausenatorin Karen Pein den neuen „Hamburg-Standard“ vorgestellt. Ein zentrales Element: der Verzicht auf den besonders strengen Effizienzhaus-Standard EH 40.

Mehr Baugenehmigungen – aber trübe Stimmung beim #Wohnungsbau 🏗️ Die Baugenehmigungen steigen zwar (August: +6,8 %), doch von einer echten Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sind wir weit entfernt. Die harten Fakten: 👉 Massive Lücke: Wir brauchen jährlich 320.000 neue Wohnungen, erwarten in diesem Jahr aber nur rund 200.000 Fertigstellungen. 👉 Getrübtes Klima: Das ifo-Institut meldet für September -25,1 Punkte im Wohnungsbau; 41,3 % der Unternehmen klagen über Auftragsmangel. 👉 Das Kernproblem: Solange sich der Neubau wirtschaftlich nicht rechnet, bleiben genehmigte Wohnungen schlicht ungebaut. Was jetzt geschehen muss: 1. Gebäudetyp E schnell umsetzen: Einfacher Gebäudebasisstandard („E wie einfach“) baut kostentreibende Anforderungen ab. 2. Verlässliche Förderung: Förderlücken bei der Neubauförderung (EH55-Plus) und Kürzungen für 2027 müssen unbedingt vermieden werden. 3. Rahmen- und Investitionsbedingungen verbessern: Die Investorenkonferenz der Bundesregierung am 19./20. Oktober muss endlich konkrete wirtschaftliche Taten liefern.

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