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Aktuelle Meldungen

27. März 2025
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Diskussionen über Heizungsgesetz

In den Koalitionsverhandlungen von Union und SPD haben Unterhändler Medienberichten zufolge eine Abschaffung des Heizungsgesetzes vorgeschlagen. Wie das Portal „Table Media“ berichtete, einigte sich darauf die Arbeitsgruppe Verkehr und Infrastruktur, Bauen und Wohnen. Demnach soll ein neues Gesetz geschaffen werden, das einen Paradigmenwechsel weg von einer kurzfristigen Energieeffizienzberatung beim Einzelgebäude hin zu einer langfristigen Betrachtung der Emissionseffizienz vollzieht. (wi)

Preise für Wohnimmobilien gestiegen

Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland sind im vierten Quartal 2024 gegenüber dem vierten Quartal 2023 um durchschnittlich 1,9 Prozent gestiegen. Gegenüber dem Vorquartal stiegen sie um 0,3 Prozent. In den sieben größten Städten Deutschlands musste für Wohnungen 1,6 Prozent mehr gezahlt werden als im vierten Quartal 2023, Häuser kosteten 1,1 Prozent mehr. (destatis)

DIN-Entwurf für Verkehrssicherheit vorgelegt

Das Deutsche Institut für Normung (DIN) hat einen neuen Normentwurf vorgelegt, der zusätzliche Verkehrssicherheitsprüfungen für Wohngebäude vorsieht. Die sozial orientierte Wohnungswirtschaft lehnt den Entwurf entschieden ab, da er droht, mehr Bürokratie, Unsicherheit und höhere Kosten zu verursachen. (wi)

Mehr Baugenehmigungen – aber trübe Stimmung beim #Wohnungsbau 🏗️ Die Baugenehmigungen steigen zwar (August: +6,8 %), doch von einer echten Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sind wir weit entfernt. Die harten Fakten: 👉 Massive Lücke: Wir brauchen jährlich 320.000 neue Wohnungen, erwarten in diesem Jahr aber nur rund 200.000 Fertigstellungen. 👉 Getrübtes Klima: Das ifo-Institut meldet für September -25,1 Punkte im Wohnungsbau; 41,3 % der Unternehmen klagen über Auftragsmangel. 👉 Das Kernproblem: Solange sich der Neubau wirtschaftlich nicht rechnet, bleiben genehmigte Wohnungen schlicht ungebaut. Was jetzt geschehen muss: 1. Gebäudetyp E schnell umsetzen: Einfacher Gebäudebasisstandard („E wie einfach“) baut kostentreibende Anforderungen ab. 2. Verlässliche Förderung: Förderlücken bei der Neubauförderung (EH55-Plus) und Kürzungen für 2027 müssen unbedingt vermieden werden. 3. Rahmen- und Investitionsbedingungen verbessern: Die Investorenkonferenz der Bundesregierung am 19./20. Oktober muss endlich konkrete wirtschaftliche Taten liefern.

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