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Aktuelle Meldungen

20. März 2025
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Baugenehmigungen steigen leicht

Im Januar 2025 wurde in Deutschland der Bau von 18.000 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren das 6,9 Prozent oder 1.200 Baugenehmigungen mehr als im Januar 2024. Damit stieg die Zahl der Baugenehmigungen im Vorjahresvergleich zum zweiten Mal in Folge, nachdem sie im Dezember 2024 bereits um 5,1 Prozent gegenüber Dezember 2023 gestiegen war. Zuvor war die Zahl der zum Bau genehmigten Wohnungen seit April 2022 durchgängig gegenüber dem jeweiligen Vorjahresmonat gesunken. (destatis)

Hohe Mieten verschärfen Fachkräftemangel

Die hohen Mieten in deutschen Großstädten sind einer Studie zufolge ein Problem für Unternehmen, um Fachkräfte zu finden. Viele Menschen sehen das teure Wohnen einer Umfrage der Beratungsgesellschaft PwC zufolge als wichtigen Nachteil für das Leben in Metropolen. Demnach denkt gut ein Drittel über einen Jobwechsel wegen hoher Mieten nach. Für die Studie wurden 4000 Berufstätige in Deutschland zwischen 18 und 65 Jahren aus zwölf Großstädten online befragt. (wi)

Bauzinsen gestiegen

Nach der Ankündigung der geplanten Sondervermögen für Verteidigung und für die Infrastruktur sind die Zinsen sprunghaft gestiegen. Vor allem längerfristige Finanzierungen wie für Immobilien sind jetzt viel teurer. Innerhalb von nur wenigen Tagen legten die mit zehnjähriger Laufzeit laut Zahlen der Beratungsfirma Barkow Consulting um 0,33 Prozentpunkte zu. Das sei der stärkste Wochenanstieg seit der globalen Finanzkrise vor 18 Jahren, heißt es dazu. (wi)

Mehr Baugenehmigungen – aber trübe Stimmung beim #Wohnungsbau 🏗️ Die Baugenehmigungen steigen zwar (August: +6,8 %), doch von einer echten Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sind wir weit entfernt. Die harten Fakten: 👉 Massive Lücke: Wir brauchen jährlich 320.000 neue Wohnungen, erwarten in diesem Jahr aber nur rund 200.000 Fertigstellungen. 👉 Getrübtes Klima: Das ifo-Institut meldet für September -25,1 Punkte im Wohnungsbau; 41,3 % der Unternehmen klagen über Auftragsmangel. 👉 Das Kernproblem: Solange sich der Neubau wirtschaftlich nicht rechnet, bleiben genehmigte Wohnungen schlicht ungebaut. Was jetzt geschehen muss: 1. Gebäudetyp E schnell umsetzen: Einfacher Gebäudebasisstandard („E wie einfach“) baut kostentreibende Anforderungen ab. 2. Verlässliche Förderung: Förderlücken bei der Neubauförderung (EH55-Plus) und Kürzungen für 2027 müssen unbedingt vermieden werden. 3. Rahmen- und Investitionsbedingungen verbessern: Die Investorenkonferenz der Bundesregierung am 19./20. Oktober muss endlich konkrete wirtschaftliche Taten liefern.

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