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Aktuelle Meldungen

13. Februar 2025
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Acht Milliarden Euro Einnahmen aus Grundsteuer

Im ersten Halbjahr 2024 haben die Gemeinden acht Milliarden Euro Grundsteuer eingenommen. Das waren 13 Prozent der Gemeindesteuern, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Die Grundsteuer ist damit für die Gemeinden eine der wichtigsten Einnahmequellen nach Gewerbesteuer und Einkommensteuer. Der größte Teil der Grundsteuern stammte mit 7,8 Milliarden Euro aus dem Typ B, der für bebaute oder unbebaute Grundstücke anfällt. Seit 1. Januar 2025 wird die Grundsteuer auf Basis reformierter Regeln und neu festgesetzter Hebesätze erhoben. Daten zu den Grundsteuereinahmen und Hebesätzen ab 2025 liegen noch nicht vor.

Immobilienpreise schließen 2024 mit Plus ab

Der Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) hat im vierten Quartal 2024 178,4 Punkte erreicht und lag damit 1,8 Prozent oberhalb des Wertes aus dem vierten Quartal 2023. Gegenüber dem direkten Vorquartal belief sich der Preisanstieg auf 0,6 Prozent. Ursächlich für den Preisanstieg im vierten Quartal 2024 war vor allem die positive Entwicklung der Wohnimmobilienpreise, die im Vergleich zum Abschlussquartal 2023 um 2,1 Prozent zunahmen. (wi)

Frühjahrsprognose der Immobilienweisen

Die sogenannten Immobilienweisen haben am 11. Februar 2025 ein neues Gutachten vorgestellt und gehen darin von einem deutlichen Rückgang der Fertigstellungszahlen von Wohnungen aus. Sie erwarten, dass im Jahr 2024 nur noch 260.000 Wohnungen bezugsfertig geworden sind. Für 2025 rechnen sie nur noch mit 230.000 Wohnungen. 2023 wurden noch 294.400 Wohnungen fertiggestellt. Die Ampelkoalition hatte sich 400.000 im Jahr zum Ziel gesetzt. (wi)

Mehr Baugenehmigungen – aber trübe Stimmung beim #Wohnungsbau 🏗️ Die Baugenehmigungen steigen zwar (August: +6,8 %), doch von einer echten Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sind wir weit entfernt. Die harten Fakten: 👉 Massive Lücke: Wir brauchen jährlich 320.000 neue Wohnungen, erwarten in diesem Jahr aber nur rund 200.000 Fertigstellungen. 👉 Getrübtes Klima: Das ifo-Institut meldet für September -25,1 Punkte im Wohnungsbau; 41,3 % der Unternehmen klagen über Auftragsmangel. 👉 Das Kernproblem: Solange sich der Neubau wirtschaftlich nicht rechnet, bleiben genehmigte Wohnungen schlicht ungebaut. Was jetzt geschehen muss: 1. Gebäudetyp E schnell umsetzen: Einfacher Gebäudebasisstandard („E wie einfach“) baut kostentreibende Anforderungen ab. 2. Verlässliche Förderung: Förderlücken bei der Neubauförderung (EH55-Plus) und Kürzungen für 2027 müssen unbedingt vermieden werden. 3. Rahmen- und Investitionsbedingungen verbessern: Die Investorenkonferenz der Bundesregierung am 19./20. Oktober muss endlich konkrete wirtschaftliche Taten liefern.

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